Corona-Impfung ohne Termin für über 47.000 Personen in Wien

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Guten Zuspruch erfährt das anmeldungs- und terminlose Impfen - benötigt wird dafür nur ein Ausweis und die E-Card - gegen das Coronavirus in der Bundeshauptstadt. Über 47.000 Wienerinnen und Wiener hat man damit schon erreicht, hat die Stadt Wien am Montag auf APA-Anfrage bekannt gegeben. Das dezentrale Impfangebot wird weiter ausgebaut, „Impfzuckerln“ würden vorerst nicht benötigt, hieß es aus dem Büro von Gesundheitsstadtrat Peter Hacker (SPÖ).

Seit vergangenem Mittwoch sind zwei Impfbusse in der Stadt unterwegs. Knapp 700 Personen haben sich an den Standorten Reumannplatz, Therme Oberlaa, U-Bahn Ottakring, Hütteldorf, Märzpark und Museumsquartier (MQ) mit Impfstoffen von Biontech/Pfizer oder Johnson & Johnson gegen Corona impfen lassen, wobei letzterer am Sonntag kurzfristig an den Westbahnhof verlegt werden musste. Der vorgesehene Stellplatz am MQ war zugeparkt worden.

Fast 1.100 Stiche gegen Covid-19 wurden ebenfalls seit vergangenem Mittwoch an drei Einkaufszentren gesetzt, mit Abstand am meisten - nämlich über 700 - in der Lugner City, wo das Impfen auch entsprechend beworben wurde. Auch in der Lugner City, im Auhof Center und im Riverside-Einkaufszentrum kann man zwischen Biontech/Pfizer und Johnson & Johnson wählen.

In den mittlerweile zwölf Impfcontainern, die es teilweise schon seit Anfang Juli gibt - der erste wurde am Rathaus installiert -, haben sich bisher 7.500 Wienerinnen und Wiener gegen Covid-19 schützen lassen. Über das Impfboot, das seit 15. Juli je nach Witterung an der Alten Donau verkehrt, sind 150 Corona-Schutzimpfungen verabreicht worden. „Am vergangenen Wochenende war das Boot nur eingeschränkt unterwegs, da nicht durchgehend Badewetter war“, gab das Hacker-Büro zu bedenken.

Seit 3. Juli wird auch im Austria Center Vienna (ACV) ohne Anmeldung geimpft, wobei zunächst das AstraZeneca-Vakzin zum Einsatz kam, ehe alle vier in Österreich zugelassenen Impfstoffe erhältlich waren. In der vergangenen Woche sind dort 5.625 Stiche verabreicht worden, wovon 3.798 auf den Impfstoff des Herstellers Biontech/Pfizer, 1.287 auf das Produkt von Johnson & Johnson, 491 auf Moderna und 49 auf AstraZeneca entfielen. Vom 3. Juli bis zum 1. August wurden im ACV 26.140 Impfungen gesetzt, weitere 6.489 kamen über so genannte Impfgutscheine hinzu, die Interessenten erhalten hatten, die infolge Schlangenbildungen vor stark frequentierten Containern zunächst nicht zum Zug kamen und ins ACV ausweichen mussten.

im Internet abrufbar.

Aufgrund der erwiesenen Nachfrage wird das dezentrale Impfangebot erweitert. Ein mobiles Impfteam steht an den kommenden Sonntagen auf der Donauinsel bereit. Anzutreffen ist dieses auf der Leuchtturmwiese - zu erreichen entweder mit der U1 (Station Donauinsel, Abgang Donauinsel, stadteinwärts und dann rechts) oder zu Fuß (Ponte Kagrana stadteinwärts überschreiten und dann links). Geimpft wird jeweils sonntags bis einschließlich 11. September von 17.00 bis 22.00 Uhr.

Ein weiteres mobiles Impfteam begleitet außerdem die Donauinselfest-Sommertour bei den Terminen in den Bezirken. Am kommenden Mittwoch wird zwischen 14.00 und 14.30 am Schöpfwerk, von 15.00 bis 17.00 Uhr am Meidlinger Platz, von 18.00 bis 18.30 Uhr am Maurer Hauptplatz und von 19.30 bis 21.30 Uhr am Naschmarkt Halt gemacht. Am 18. August 2021 werden von 13.15 bis 13.45 Uhr Impfwillige am Viktor-Adler-Markt versorgt. Ab 15.00 bis 17.30 Uhr kann man sich am Dornerplatz impfen lassen, von 18.30 bis 19.00 Uhr am Floridsdorfer Markt und von 20.00 bis 21.30 Uhr am Karmelitermarkt. Die die Donauinselfest-Sommertour begleitende Impfaktion wird gemeinsam vom Grünen Kreuz, dem Einsatzstab der Stadt Wien sowie dem Büro für Sofortmaßnahmen organisiert. Mitzubringen ist lediglich ein Lichtbildausweis und - wenn vorhanden - eine E-Card.

Am kommenden Montag startet in Wien außerdem eine Impfaktion, die sich speziell an Lehrerinnen und Lehrer sowie Schülerinnen und Schüler richtet, die älter als zwölf Jahre sind. „Um einen möglichst sicheren Schulstart bzw. einen reibungslosen Präsenzunterricht zu gewährleisten, ist eine möglichst hohe Covid-19-Durchimpfungsrate notwendig“, erläuterte dazu ein Sprecher von Gesundheitsstadtrat Hacker. Daher appelliere man an alle Unterrichtenden und alle Schülerinnen und Schüler über zwölf Jahren, die sich noch nicht impfen haben lassen, das nachzuholen. Der Impfstoff ist frei wählbar, sofern die Personen über 18 Jahre alt sind. An unter 18-Jährige wird Biontech/Pfizer bzw. Moderna verabreicht.


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