Messi-Vertrag ist perfekt - Superstar schließt sich PSG an

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Der Wechsel von Fußball-Superstar Lionel Messi zum französischen Spitzenklub Paris Saint-Germain ist fix. Am späten Dienstagabend bestätigt PSG, dass der 34-jährige Argentinier einen Zweijahres-Vertrag mit Option unterschrieben hat. Frankreich ist zwar keine Monarchie, doch schon davor war Messi in Paris wie ein König empfangen worden. Der sechsfache Weltfußballer dürfte im Star-Ensemble an der Seine der „Primus inter pares“ unter zahlreichen Superstars werden.

„Ich freue mich darauf, in Paris ein neues Kapitel meiner Karriere zu beginnen“, wurde Messi in einer Mitteilung zitiert. Darüber ein Foto, wie er lächelnd sein neues Trikot in die Höhe hält. Demnächst sollen es Trophäen sein. „Ich bin fest entschlossen, etwas Besonderes mit dem Club und den Fans aufzubauen“, sagte Messi.

Messi flog am Dienstag mit seiner Ehefrau und den drei gemeinsamen Söhnen von Barcelona an die Seine. Er war schon in den beiden Tagen zuvor erwartet worden, ehe er schließlich am Nachmittag eintraf und den sportmedizinischen Test absolvierte. Danach fuhr er in ein Luxushotel, wo er von Fans gefeiert wurde.

Am Mittwoch soll der Offensivspieler um 11.00 Uhr auf einer Pressekonferenz vorgestellt werden. Für Messi beginnt nach 21 Jahren beim FC Barcelona ein neuer Fußball-Lebensabschnitt. Messi wäre bei Ablauf seines neuen Vertrages inklusive einer dritten Saison Ende Juni 2024 37 Jahre alt. Als Jahresgage wurde zuletzt ein Fixum von zumindest 35 Mio. Euro kolportiert. Dazu kommt noch eine Prämie für die Unterschrift. In Paris wurde ihm vor dem Prinzenpark schon der rote Teppich ausgerollt.

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Die Mannschaft des argentinischen Trainers Mauricio Pochettino dürfte allein von den Namen her das Beste werden, was die Fußball-Vereinswelt zu bieten hat: Neben dem Brasilianer Neymar spielen dort unter anderen Weltmeister Kylian Mbappe aus Frankreich, die beiden italienischen Europameister Gianluigi Donnarumma und Marco Verratti sowie die ehemalige Real-Ikone Sergio Ramos. Die Addition von Messi soll das bringen, wovon die Eigentümer aus Katar schon lange träumen: den Triumph in der Champions League.

Am Vormittag war Messi im Blitzlichtgewitter der spanischen Presse Richtung Paris aufgebrochen. Am Camp Nou wurde inzwischen ein riesiges Poster mit seinem Konterfei entfernt - Messi und Barcelona, das ist Geschichte. Vor seinem Haus in Castelldefels und dem Flughafen El Prat harrten stundenlang Medienvertreter und Fans aus, um noch einen Blick auf den Argentinier zu erhaschen.

Mitten in der Nacht auf Dienstag war zunächst noch ein angeblich neuer Versuch des FC Barcelona aufgepoppt, den Argentinier nach 21 Jahren und dem Scheitern einer weiteren Zusammenarbeit doch zu halten. Ausgegangen soll dies jedoch nicht von Präsident Joan Laporta sein. Dem Verein nahestehende Quellen dementierten die scheinbar sensationelle Wende in der Causa wenig später.

Messi musste Barcelona nach 21 Jahren, 672 Toren als Profi und 35 Titeln verlassen, weil die Regeln des Financial Fair Play in Spanien einen neuen Vertrag mit dem hoch verschuldeten Club nicht möglich gemacht hatten. Auch sein Verzicht auf 50 Prozent seiner Gage hätte Barcelona laut Clubchef Laporta nicht geholfen.

Schon seit Freitag hatten Messis Vater und die Anwälte mit PSG verhandelt. Bei einer tränenreichen Pressekonferenz verabschiedete sich der Argentinier dann am Sonntag von seinem Langzeitclub. Für ihn ist es der erste Wechsel, den er als Profi getätigt hat.


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