Einreiseregeln für Großbritannien, Russland werden gelockert

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Österreich lockert die Einreisebestimmungen für Großbritannien, Russland, Südafrika, Indien, Nepal, Botswana und Sambia. Diese Staaten gelten ab Sonntag nicht mehr als Virusvariantengebiete, wie aus einer am Freitag veröffentlichten Novelle der Einreiseverordnung hervorgeht. Für Einreisende entfällt die Quarantänepflicht, sofern sie vollständig geimpft sind. Auch sonst sind Impfnachweise ab Mittwoch bei der Einreise nur mehr bei einer Vollimmunisierung gültig.

Die Streichung von Großbritannien, Russland, Südafrika, Indien, Nepal, Botswana und Sambia von der Liste der Virusvariantengebiete argumentiert das Gesundheitsministerium damit, dass die Delta-Variante mittlerweile auch in Österreich sowie in den meisten europäischen Staaten die dominierende ist. Ab Sonntag gelten für diese Staaten die Regelungen der „sonstigen Staaten“ in der Einreiseverordnung.

Das bedeutet, dass bei der Einreise ein 3G-Nachweis vorgelegt werden muss sowie eine Registrierungs- und Quarantänepflicht besteht. Von der Quarantäne ausgenommen sind vollständig geimpfte Personen. Für Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren gelten die Quarantänebestimmungen der sie begleitenden Erwachsenen, teilte das Gesundheitsministerium mit.

Weiterhin auf der Liste der Virusvariantengebiete bleiben Brasilien, Eswatini, Lesotho, Malawi, Mosambik, Namibia, Simbabwe und Uruguay.

Erleichterungen gibt es auch bei der Einreise aus den Niederlanden. Für die Einreise - auch auf dem Luftweg - gelten wieder die gleichen Regeln wie für die anderen Staaten und Gebiete mit geringem epidemiologischen Risiko. Seit 3. August hatten Reiserückkehrer und Urlauber aus den Niederlanden sowie jene aus Spanien und Zypern bei ihrer Ankunft auf österreichischen Flughäfen einen negatives PCR-Test oder einen Nachweis über eine vollständige Impfung vorlegen müssen. Für Spanien und Zypern bleiben die zusätzlichen Auflagen bestehen.

Für alle nach Österreich Einreisenden gilt ab kommenden Mittwoch, dass Impfnachweise nur mehr dann gültig sind, wenn die betreffende Person vollständig geimpft ist. Bisher reichte auch eine Erstimpfung, wenn sie mindestens 21 Tage und nicht mehr als 90 Tage zurücklag.


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