38 Tote bei Überschwemmungen in türkischer Schwarzmeerregion

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In der türkischen Schwarzmeerregion sind 38 Menschen in Zusammenhang mit Überschwemmungen ums Leben gekommen. Zwölf Menschen würden im Krankenhaus behandelt, teilte die Katastrophenschutzbehörde Afad am Freitag mit. Betroffen sind vor allem die drei Provinzen Bartin, Kastamonu und Sinop. Präsident Recep Tayyip Erdogan reiste am Freitag nach Kastamonu und sagte, die zerstörten Orte würden durch „bessere“ ersetzt.

Heftige Regenfälle setzten in der Region viele Orte unter Wasser. Auf Fernsehbildern waren mehrere eingestürzte Gebäude und zerstörte Straßenzüge zu sehen, mehrere Brücken stürzten dem staatlichen Fernsehsender TRT zufolge ein. Matschbraune Fluten rissen Autos mit sich. Medienberichten zufolge stand das Wasser mancherorts fünf Meter hoch. Weiterer Regen wurde vorhergesagt.

Unter anderem rund 5.000 Einsatzkräfte, 19 Helikopter und Suchhunde sind an den Rettungsarbeiten beteiligt, unterstützt von Nichtregierungsorganisationen und dem Militär. „Das ist die schlimmste Flutkatastrophe, die ich gesehen habe“, hatte Innenminister Süleyman Soylu am Donnerstag gesagt.

29 Menschen starben in Kastamonu, zwei weitere sollen in Sinop gestorben sein. In Bartin werde eine 85-jährige Frau vermisst, deren Haus zuvor durch die Überschwemmung eingestürzt war, berichtete die staatliche Nachrichtenagentur Anadolu.

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