Stuttgart startete mit 5:1-Schützenfest gegen Fürth

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Auch ohne den an Corona erkrankten ÖFB-Teamstürmer Sasa Kalajdzic ist der VfB Stuttgart am Samstag mit einem Schützenfest in die neue Saison der deutschen Fußball-Bundesliga gestartet. Gegen Fürth feierten die Schwaben am Samstag einen 5:1-(2:0)-Heimsieg und setzten sich vorläufig an die Tabellenspitze. Volle Erfolge holten auch der VfL Wolfsburg von Xaver Schlager beim 1:0 (1:0) gegen Bochum sowie Hoffenheim, das mit Chrstoph Baumgartner in Augsburg ein 4:0 (1:0) einfuhr.

Stuttgart ging gegen Aufsteiger Fürth nach einer halben Stunde durch Wataru Endo in Führung, der in der neunten Minute für den angeschlagenen Atakan Karazor eingewechselte Philipp Klement (36.) legte nach. Marc-Oliver Kempf (55., 76.) und Hamadi Al Ghaddioui (61.) machten das Kräfteverhältnis noch deutlicher. Dem eingewechselten Jamie Leweling (93.) gelang nur der Ehrentreffer für die SpVgg.

Wolfsburg-Coach Mark van Bommel gab einen gelungenen Liga-Einstand, auch wenn der Erfolg gegen Aufsteiger Bochum knapp ausfiel. Wout Weghorst vergab zunächst die Riesenchance zur Führung, der niederländische Torjäger scheiterte mit einem von Robert Tesche verursachten Handelfmeter am Bochumer Torwart Manuel Riemann (5.). Tesche sah die Rote Karte. Gegen zehn Gästespieler waren die Wolfsburger (mit Schlager bis 81.) im Anschluss überlegen, Weghorst (22.) machte seinen Fauxpas mit dem Siegtor wieder gut.

Hoffenheim setzte sich mit Baumgartner (bis 74.), aber ohne den angeschlagenen Florian Grillitsch in Augsburg sicher durch. Jacob Bruun Larsen (37.) traf als Erster, im Finish machten Sargis Adamyan (79.), Georginio Rutter (87.) und Sebastian Rudy (95.) den hohen Sieg perfekt. Die ersten drei Hoffenheimer Tore bereitete Andrej Kramaric vor.

Eine Punkteteilung gab es für die „Österreicher-Filiale“ Arminia Bielefeld beim 0:0 gegen Freiburg. Neuzugang Alessando Schöpf spielte dabei ebenso durch wie Kapitän Manuel Prietl, Christian Gebauer und der kürzlich von der Wiener Austria gekommene Patrick Wimmer verfolgten die Partie von der Bank aus.

Auch Bayer Leverkusen musste sich beim Debüt von Trainer Gerardo Seoane beim 1:1 (1:1) bei Union Berlin mit einem Remis zufriedengeben. Taiwo Awoniyi (7.) für die „Eisernen“ von Kapitän Christopher Trimmel (bis 81.) und Moussa Diaby (12.) für die Werkself erzielten die frühen Tore im Duell der beiden Europacup-Starter. Julian Baumgartlinger kam bei Leverkusen erst ab der 89. Minute zum Einsatz. Die Berliner blieben damit auch im 17. Liga-Heimspiel in Serie ungeschlagen.


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