RB Leipzig verlor bei Corona-dezimierten Mainzern 0:1

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Der Auftakt in die neue Fußball-Bundesliga-Saison in Deutschland ist RB Leipzig und seinem neuen Trainer Jesse Marsch missglückt. Die Sachsen, die zum erweiterten Titelkreis zählen, verloren am Sonntag ihr Erstrunden-Spiel beim FSV Mainz 05 mit 0:1. Die Mainzer waren nach mehreren Corona-Fällen im Team stark ersatzgeschwächt angetreten. Kapitän Moussa Niakhate bescherte jedoch mit seinem Treffer in der 13. Minute dem Außenseiter drei unerwartete Punkte.

Mainz-Trainer Bo Svensson musste nach der Isolation von gleich zehn Spielern gegen Leipzig auf einige Spieler verzichten. Neben dem Wiener Karim Onisiwo, der vor einer Woche positiv auf das Virus getestet worden war, standen auch Jeremiah St. Juste, Dominik Kohr, Anderson Lucoqui sowie die beiden Österreich-Legionäre Kevin Stöger und David Nemeth nicht im Spieltags-Kader. Dennoch gelang es den Mainzern, den Gegner zu überraschen. Nach einer Ecke konnte die Leipziger Verteidigung nicht klären und Abwehrchef Niakhate traf aus kurzer Distanz.

Die „Bullen“, bei denen der offenbar abwanderungswillige Marcel Sabitzer und Konrad Laimer zunächst nur auf der Bank saßen, taten sich gegen die defensiv- und kampfstarken Gastgeber schwer. Vorne hatte die Marsch-Truppe wenig Ideen und keine Lösungen parat. Sabitzer wurde in der 64. Minute eingewechselt, vermochte das Blatt aber auch nicht mehr zu wenden und sah später noch die Gelbe Karte. Ein zweiter Treffer der Mainzer wurde aberkannt, weil der Ball vorher bei einer Flanke schon im Aus gewesen sein soll. Die Schlussoffensive des Marsch-Teams kam zu spät.


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