62 Tote nach Hochwasser in türkischer Schwarzmeerregion

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Bei den Überschwemmungen in der Nordtürkei ist die Zahl der Todesopfer auf 62 gestiegen. Zweiundfünfzig Menschen starben infolge der Überschwemmungen in der Provinz Kastamonu, weitere neun Menschen in Sinop. Eine Person kam in Bartin ums Leben, teilte die Direktion für Katastrophen- und Notfallmanagement (AFAD) mit. Drohnenaufnahmen zeigten massive Schäden in der Stadt Bozkurt in der Provinz Kastamonu. Rettungskräfte durchsuchten zerstörte Gebäude.

Die Wassermassen schwemmten Dutzende von Autos und Trümmer auf die Straßen, zerstörten Gebäude und Brücken. Straßen wurden gesperrt. Die Stromversorgung in Hunderten von Dörfern war unterbrochen. Mehr als 2.000 Menschen wurden aus den betroffenen Gebieten evakuiert, einige mit Hilfe von Hubschraubern und Booten, so AFAD. Zahlreiche Menschen würden noch vermisst, hatte auch Innenminister Süleyman Soylu am Samstagabend in der Stadt Kastamonu gesagt.

Nach Ansicht von Experten ist neben dem Klimawandel auch die Begradigung von Flüssen und die Einengung des Flusses Ezine im Bezirk Bozkurt ein Faktor für die starken Überschwemmungen.

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