Faultier-Jungtier im Tiergarten Schönbrunn

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Im Tiergarten Schönbrunn gibt es ab sofort eine Faultier-Familie zu bewundern. Alberta und Einstein sind Eltern geworden. Das Jungtier liegt im ersten halben Jahr etwas versteckt im weichen Bauchfell seiner Mutter. Mittlerweile ist es aber schon ordentlich gewachsen und gut zu sehen, hieß es in einer Aussendung des Tiergartens am Donnerstag. Ob das kleine Faultier ein Weibchen oder ein Männchen ist, kann man erst sehen, wenn es nicht mehr so eng an seiner Mutter hängt.

„Die Nachricht vom Nachwuchs erfreut sicher die vielen Faultier-Fans. Das letzte Jungtier Pauline war aufgrund der Corona-Schutzmaßnahmen leider nie für unsere Besucherinnen und Besucher zu sehen“, sagte Tiergartendirektor Stephan Hering-Hagenbeck. Pauline ist inzwischen im Rahmen des Europäischen Zuchtbuchs in den Loro Parque übersiedelt „und hängt dort gemütlich ab“. Das aktuelle Jungtier des Tiergartens hat unterdessen noch keinen Namen.

Zweifingerfaultiere sind in Südamerika heimisch. Mit ihrer gemütlichen Lebensweise und einer Nase wie einer Steckdose zählen sie zu den Besucherlieblingen in Schönbrunn. Ihre liebsten Tätigkeiten: Fressen, Dösen und Herumhängen. Das ungestörte Faultier-Dasein der Mutter ist unterdessen Geschichte. „Alberta kümmert sich fürsorglich um ihr elftes Junges. Ein halbes Jahr lang wird es gesäugt. Auf ihrem Bauch lässt es sich aber auch zur Futterschüssel tragen und nascht Gemüse wie Sellerie und Salat mit“, sagte Revierleiterin Petra Stefan.

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