1.226 Corona-Infektionen, 10.499 aktive Fälle in Österreich

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In Österreich sind in den vergangenen 24 Stunden 1.226 Corona-Neuinfektionen gemeldet werden, wieder deutlich mehr als im Sieben-Tages-Schnitt (991). Die Zahl der aktiven Fälle stieg auf insgesamt 10.499 - so viele aktuell infizierte Menschen hatte es zuletzt Mitte Mai gegeben. Auch auf den Intensivstationen gab es einen Anstieg: Am Donnerstag mussten dort 68 Patienten behandelt werden, neun mehr als am Vortag, geht aus den Zahlen von Innen- und Gesundheitsministerium hervor.

Auf dem höchsten Niveau seit Mitte Juni bewegt sich derzeit die Zahl an Covid-19-Patienten, die in Spitälern behandelt werden müssen. 290 Personen lagen am Donnerstag im Krankenhaus, das waren zwar um drei weniger als am Mittwoch, jedoch um 87 mehr als vor exakt einer Woche.

Drei Todesfälle sind seit Mittwoch gemeldet worden, in der vergangenen Woche sind insgesamt sieben Menschen an den Folgen einer Coronavirus-Infektion gestorben. Insgesamt hat die Covid-19-Pandemie seit Ausbruch 10.760 Tote in Österreich gefordert.

Am Donnerstag gab es in Österreich 10.499 aktive Fälle, um 3.250 Infizierte mehr als vor exakt einer Woche. Fünfstellig war die Zahl der aktiven Fälle zuletzt vor mehr als drei Monaten. Am 16. Mai hatte es österreichweit 10.475 Infizierte gegeben. Die Sieben-Tages-Inzidenz ist landesweit binnen sieben Tagen von 55,6 auf 77,6 Fälle je 100.000 Einwohner gestiegen. Die meisten Neuinfektionen seit Donnerstag wurden mit 327 in Wien gemeldet. In Oberösterreich kamen 297, in Niederösterreich 205 Fälle dazu. Die Steiermark meldete 104, Salzburg 92, Tirol 76, Vorarlberg 58, Kärnten 44 und das Burgenland 23 Neuinfektionen.

In 14 Bezirken Österreichs ist die Sieben-Tages-Inzidenz an Corona-Neuinfektionen mit Donnerstag auf über 100 Fälle pro 100.000 Einwohner gestiegen, darunter die Landeshauptstädte Salzburg (134,5), St. Pölten (121,7), Graz (109,2) und Wien (101,6). Das zeigen die aktuellen Zahlen der Agentur für Gesundheit und Ernährungssicherheit (AGES). Demnach ist die Inzidenz im Tiroler Bezirk Lienz mit 223,3 Infektionen je 100.000 Einwohnern binnen 24 Stunden am höchsten, gefolgt von den oberösterreichischen Bezirken Wels (Stadt) mit 202,7 und Eferding (158,8). Nur in Kärnten und dem Burgenland gibt es aktuell keinen Bezirk mit einer Sieben-Tages-Inzidenz von über 100.

Auf Bundeländerebene weist aktuell Wien mit 101,6 Fällen pro 100.000 Einwohner die höchste Zahl an Neuinfektionen auf. In der Bundeshauptstadt war die Zahl zuletzt am 6. Mai dreistellig. An zweiter Stelle folgt aktuell Salzburg (100,2), Vorarlberg (88,9), Oberösterreich (86,8), Tirol (71,7), die Steiermark (63), Niederösterreich (59,4), Kärnten (49,3) und schließlich das Burgenland mit 44,6 Fällen je 100.000 Einwohner.

Obwohl Experten bereits vom Beginn einer vierten Welle ausgehen, kommt die Impfkampagne in Österreich weiterhin nur langsam voran. 24.307 Impfungen sind am Mittwoch durchgeführt worden. Insgesamt haben laut den Daten des E-Impfpasses 5.412.659 Menschen bereits zumindest eine Teilimpfung erhalten: Das sind 60,6 Prozent der Bevölkerung. Exakt 5.061.419 und somit 56,7 Prozent der Österreicher sind unterdessen voll immunisiert.

Eine Vollimmunisierung, die laut Experten vor einem schweren Verlauf der Krankheit schützt, haben im Burgenland 63,9 Prozent der Bevölkerung erhalten, gefolgt von Niederösterreich (60,3 Prozent), Vorarlberg (56,6 Prozent), der Steiermark (56,5 Prozent), Tirol (55,4 Prozent), Wien (54,5 Prozent), Salzburg und Kärnten (beide (53,5 Prozent). Schlusslicht ist weiterhin Oberösterreich, hier sind 52,6 Prozent vollständig gegen das Coronavirus Geimpft.

Seit Pandemiebeginn hat es in Österreich bereits 672.819 positive SARS-CoV-2-Tests gegeben. Als genesen gelten 651.560 Menschen. Insgesamt wurden in den vergangenen 24 Stunden 527.235 PCR- und Antigenschnell-Tests eingemeldet. Davon waren 64.460 aussagekräftige PCR-Tests, die Positivrate betrug 1,9 Prozent. Seit Pandemiebeginn sind in Österreich bereits mehr als 91 Millionen SARS-CoV-2-Tests durchgeführt worden.


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