Stögers Ungarn und Mwene mit PSV scheitern in CL-Play-off

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Peter Stöger bleibt die erste Champions-League-Teilnahme als Trainer weiterhin verwehrt. Sein Team Ferencvaros Budapest musste sich am Dienstagabend im Play-off-Rückspiel der Qualifikation für die „Königsklasse“, wie bereits im Hinspiel, mit 2:3 den Young Boys Bern geschlagen geben und schied damit aus. Dasselbe Schicksal ereilte Philipp Mwene mit PSV Eindhoven, die sich 0:0 von Benfica Lissabon trennten. Für beide geht es in der Gruppenphase der Europa League weiter.

Die Gäste aus Bern ließen das gut besuchte Stadion in Budapest früh verstummen: Der Kopfballtreffer von Cedric Zesiger bedeutetet die kalte Dusche für „Fradi“ (4.). Die Elf von Stöger ließ sich jedoch nicht entmutigen und kam nach einer missglückten Abwehraktion des YB-Keepers durch Henry Wingo rasch zurück ins Spiel (18.). Nur 9 Minuten später war es Ryan Mmaee der mit seinem wuchtigen Kopfball den Gleichstand in der Gesamtbetrachtung wiederherstellte.

Nach einer unterhaltsamen ersten Hälfte waren die Berner zu Beginn des zweiten Durchgangs um Klarheit bemüht und wurden durch Christian Fassnacht, der aus kurzer Entfernung völlig frei stehend einschieben konnte, früh belohnt (56.). Ferencvaros erschwerte sich die Aufgabe wenige Minuten später selbst, als Aissa Laidouni wegen rüden Einsteigens vom Platz musste (64.). Die Berner waren in der Folge die bessere Mannschaft, vergaben in Person von Jordan Siebatcheu gar noch einen Strafstoß (72.). Der eingewechselte Felix Mambibi machte es in der Nachspielzeit besser und besorgte den 3:2-Endstand (93.).

Auch die PSV Eindhoven um ÖFB-Legionär Philipp Mwene, der über die komplette Spielzeit am Feld stand, zog im heimischen Rund den Kürzeren. Obwohl Benfica wegen einer frühen gelb-roten Karte für Lucas Verissimo (32.) beinahe eine Stunde in Unterzahl agierte, blieb der Mannschaft von Trainer Roger Schmidt der nötige Torerfolg verwehrt. Für die von Beginn an mit viel Druck agierenden Niederländer verzeichnete Nonso Madueke vor dem Seitenwechsel die besten Einschussmöglichkeiten (35., 42.), der israelische Torjäger Eran Zahavi scheiterte im zweiten Spielabschnitt an der Latte (62.), so dass die diszipliniert verteidigenden Portugiesen den 2:1-Erfolg aus der Vorwoche letztlich über die Ziellinie brachten.

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Im letzten Spiel des Abends feierte Malmö FF den dritten Einzug in die Gruppenphase der „Königsklasse“. Die Schweden konnten sich dank eines Zwei-Tore-Polsters aus dem Heimspiel eine 1:2-Niederlage beim bulgarischen Meister Ludogorez Razgrad leisten. Der Name des schwedischen Vertreters wird somit bei der morgigen Auslosung der Gruppenphase der Champions League aufscheinen, die Kontrahenten von Ferencvaros und Eindhoven in der Europa League werden am Freitag bestimmt.


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