Mehr als 1.500 Neuinfektionen und über 400 Spitalspatienten

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1.574 Neuinfektionen mit SARS-CoV-2 sind in den vergangenen 24 Stunden in Österreich verzeichnet worden. Das ist der höchste Wert seit 5. Mai. Außerdem mussten am Mittwoch erstmals seit elf Wochen wieder mehr als 400 Covid-19-Erkrankte in Spitälern behandelt werden. Österreichweit lagen 417 Infizierte in Krankenhäusern, um 19 mehr als am Dienstag. 86 Schwerkranke müssen auf Intensivstationen betreut werden, zwei mehr als am Vortag. Außerdem gab es zwei weitere Todesopfer.

In der vergangenen Woche meldeten Innen- und Gesundheitsministerium 13 Tote. Insgesamt hat die Covid-19-Pandemie seit Ausbruch 10.770 Todesopfer in Österreich gefordert. Pro 100.000 Einwohner sind bereits 120,6 Menschen an oder mit Covid-19 gestorben.

Die 1.574 Neuinfektionen liegen deutlich über dem Tagesschnitt der vergangenen Woche mit 1.227. Zuletzt waren es am 5. Mai mit 1.644 neuen Fällen mehr als 1.500 gewesen. Die Sieben-Tages-Inzidenz stieg auf 96,1 Fälle pro 100.000 Einwohner. Am Mittwoch gab es somit wieder 13.393 bestätigte aktive Fälle in Österreich, um 743 mehr als am Dienstag.

Die meisten Neuinfektionen seit Dienstag meldete Wien mit 377, dicht gefolgt von Oberösterreich mit 374. In Niederösterreich waren es 221 neue Fälle, in der Steiermark 176, in Salzburg 171 und in Tirol 110. In Kärnten kamen 59 weitere Infizierte hinzu, im Burgenland neun. Ein Blick auf die Spitalsstatistik zeigt, dass in der Bundeshauptstadt mit 126 Hospitalisierten auch die meisten Infizierten in Spitälern liegen. Insgesamt 25 Schwerkranke müssen in Wien intensivmedizinisch versorgt werden. In Oberösterreich müssen 81 Covid-19-Patienten im Krankenhaus behandelt werden, 17 von ihnen auf Intensivstationen. In Niederösterreich sind es insgesamt 68 Spitalspatienten, 14 von ihnen liegen auf Intensivstationen.

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Seit Pandemiebeginn gab es in Österreich bereits 680.179 positive Testergebnisse. 656.016 Menschen gelten als genesen. Insgesamt wurden in den vergangenen 24 Stunden 351.072 PCR- und Antigenschnell-Tests eingemeldet. Davon waren 74.651 aussagekräftige PCR-Tests, davon fielen 2,1 Prozent positiv aus. Dieser 24-Stunden-Wert liegt über dem Schnitt der vergangenen Woche, da waren durchschnittlich 1,9 Prozent der PCR-Tests positiv.

Die Impfungen gehen in Österreich weiter schleppend voran. Am Dienstag wurden 17.541 Impfungen durchgeführt - vor einer Woche waren es noch mehr als 24.000 gewesen. Insgesamt haben laut den Daten des E-Impfpasses 5.457.197 Menschen bereits zumindest eine Teilimpfung erhalten: Das sind 61,1 Prozent der Bevölkerung. 5.142.366 und somit 57,6 Prozent der Österreicher sind bereits voll immunisiert.

Am höchsten ist die Erst-Durchimpfungsrate im Burgenland mit 68,1 Prozent. In Niederösterreich sind 63,9 Prozent der Bevölkerung zumindest einmal geimpft, in der Steiermark 61,4 Prozent. Nach Tirol (60,2), Wien (59,5), Vorarlberg (59,2), Kärnten (57,6) und Salzburg (57,4) bildet Oberösterreich das Schlusslicht mit einer Durchimpfungsrate von 56,5 Prozent.


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