Mitterwallner und Stigger fixieren U23-WM-Doppelsieg

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Die österreichischen Mountainbikerinnen Mona Mitterwallner und Laura Stigger haben am Samstag bei den Weltmeisterschaften in Val di Sole in Italien in der U23-Klasse im Cross Country einen Doppelsieg gefeiert. Mitterwallner ist damit in dieser Alterskategorie weiter unbesiegt, Stigger hat sich nach ihrem Olympia-Out rehabilitiert. Am Vorabend hatte der Wiener Hannes Salvik mit Bronze im Fourcross Österreichs erste Medaille bei diesen Titelkämpfen erobert.

„Es ist eigentlich unglaublich“, sagte Mitterwallner. „Vier U23-Weltcupsiege und jetzt Europa- und Weltmeisterin. Ich habe alles so gemacht, wie ich es mir vorgenommen habe. Die Taktik ist komplett aufgegangen. Ich habe ein paar technische Fehler gemacht am Anfang, aber dann bin ich in meinen Flow, in meinen Rhythmus gekommen und bin mein Tempo gefahren.“ Stigger gönnte ihrer Teamkollegin den Sieg: „Silber scheint für mich wie Gold, ich habe alles gegeben und bin zufrieden.“

Der 32-jährige Slavik war als Fünfter der Qualifikation in die K.o.-Entscheidung gegangen, im Semifinale gab er mit Mikulas Nevrkla dem Quali-Ersten das Nachsehen. Im Finale kam Slavik zunächst unverschuldet fast zu Sturz, rettete aber hinter Namensvetter Tomas Slavik (CZE) und Adrien Loron (FRA) Rang drei.

„Es war echt eine Lotterie. Es war fast unmöglich auf dem Kurs zu überholen und somit war der Start entscheidend“, sagte Hannes Slavik, zuletzt von Adduktoren-Problemen gehandicapt. „Leider habe ich im Finale keine Chance auf eine bessere Platzierung nach dem Crash gehabt, aber hier erneut eine Medaille zu gewinnen ist wunderschön.“ Vor fünf Jahren hatte er auch in Val di Sole Fourcross-Silber geholt. Für Tomas Slavik war es der dritte WM-Titel, womit er ex aequo Rekordhalter ist.


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