Klimabedingte Naturkatastrophen nehmen deutlich zu

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Die Zahl der wetter- oder klimabedingten Naturkatastrophen ist seit 1970 deutlich gestiegen. Zwischen 2000 und 2009 waren es fünf Mal so viele wie in den 70er-Jahren, wie die Weltwetterorganisation (WMO) am Mittwoch in Genf berichtete. In den zehn Jahren danach, von 2010 bis 2019, ging die Zahl der wetterbedingten Naturkatastrophen leicht zurück.

Insgesamt wurden von 1970 bis 2019 rund 11.000 solcher Katastrophen gemeldet. Mehr als zwei Millionen Menschen kamen dabei ums Leben. Es geht etwa um Stürme, Überschwemmungen, Dürren oder extreme Hitzeereignisse. Nicht berücksichtigt sind Katastrophen wie Erdbeben oder Vulkanausbrüche.

Die WMO warnt seit langem, dass sich solche Naturkatastrophen wegen des Klimawandels häufen und intensiver werden. Sie unterstützt den Aufbau von Frühwarnsystemen. Weil heute mehr Menschen in mehr Ländern frühzeitig vor nahenden Unwettern gewarnt werden können, ist die Zahl der Todesopfer deutlich zurückgegangen. In den 70er-Jahren waren es insgesamt mehr als 55.000 Tote, von 2010 bis 2019 waren es 18.500.

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