Laimer glaubt trotz 2:5 an baldige Euphorie um ÖFB-Team

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Nach dem 2:5 in der Fußball-WM-Qualifikation am Samstag in Haifa gegen Israel war es um Konrad Laimers Nachtruhe schlecht bestellt. „Es war kein gutes Spiel von uns allen, dann schläft es sich nicht so leicht“, erzählte der österreichische Fußball-Teamspieler. Gerade einmal zwei Stunden schlummerte der Leipzig-Profi vor der Rückreise nach Wien, wo am Dienstag (20.45 Uhr/live ORF 1, DAZN) gegen Schottland Wiedergutmachung betrieben werden soll.

Davor war noch Ursachenforschung für die Blamage gegen die Israelis angesagt. „Wir müssen daraus lernen und es besser machen. Wir haben viel zu leichte Tore bekommen und zu viele Chancen gebraucht, so haben wir uns das Leben selbst schwergemacht“, erklärte Laimer. Die zahlreichen prominenten Ausfälle ließ der Salzburger nicht als Ausrede gelten. „Wir haben einen sehr guten und breiten Kader und können schlussendlich fast jeden ersetzen.“

Über die Art und Weise, wie die Niederlage zustande kam, zeigte sich der Mittelfeldspieler verwundert. „Wir haben uns sehr viele Chancen herausgespielt und eigentlich nicht viel zugelassen. Israel hatte in der ersten Hälfte drei Chancen und hat daraus drei Tore gemacht.“ Die Pleite sei nicht auf die Umstellung auf Dreierkette zurückzuführen. „Für mich ist es nicht am System gelegen. Wir waren nicht schlecht im Spiel.“

Möglicherweise wäre alles anders gekommen, hätte Laimers wegen Handspiel aberkanntes Tor zum 1:1 gezählt. „Ich habe das in der Aktion gar nicht bemerkt, dass ich den Ball mit der Hand berührt habe“, erzählte der 24-Jährige. „Schade, denn wenn wir das 1:1 machen, kann es einen anderen Spielverlauf nehmen.“

So aber setzte es eine schwere Niederlage, und das ausgerechnet zu einem Zeitpunkt, als rund um das ÖFB-Team wieder eine positive Stimmung zu entstehen schien. „Wir wollten nach der guten EURO den Schwung in die Quali mitnehmen“, beteuerte Laimer. „Wir hätten meiner Meinung nach gegen Israel locker gewinnen können, haben es aber nicht gemacht, ich weiß auch nicht, wieso. Jetzt müssen wir es in den nächsten Spielen besser machen, dann werden wieder Punkte kommen und dann bin ich sicher, dass auch wieder eine Euphorie entsteht.“


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