Fast 80 Tote bei erneuten Kämpfen um Marib im Jemen

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Bei Kämpfen im Jemen sind nach Angaben des Militärs fast 80 Menschen getötet worden. 60 Houthi-Rebellen und 18 regierungstreue Soldaten seien in den vergangenen zwei Tagen gestorben, erfuhr die Nachrichtenagentur AFP am Mittwoch aus Armeekreisen. Die Kämpfe konzentrierten sich auf die strategisch wichtige Stadt Marib im Zentrum des Landes. Die Rebellen sprachen von 30 Luftangriffen der internationalen Koalition, die Saudi-Arabien in dem Konflikt unterstützt.

Marib und die umliegenden Ölfelder sind die letzte Hochburg der regierungstreuen Truppen im Nordjemen. Die Houthi-Rebellen versuchen seit Monaten, die Stadt einzunehmen.

Im Jemen herrscht seit 2015 Krieg zwischen den von Saudi-Arabien und anderen arabischen Staaten unterstützten Truppen von Präsident Abd Rabbo Mansur Hadi und den Houthi-Rebellen, hinter denen der Iran steht. Zehntausende Menschen wurden bereits getötet, Millionen Einwohner mussten flüchten. Die Vereinten Nationen stufen die Lage im Jemen als schwerste humanitäre Krise der Welt ein.


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