22-jähriger Mann bei Drogenparty in Villach erwürgt

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Nachdem ein 22-jähriger Mann in Villach bei einer Drogenparty ums Leben gekommen war, hat die Staatsanwaltschaft am Mittwoch bestätigt, dass es sich um ein Tötungsdelikt gehandelt hat. Wie Markus Kitz, Sprecher der Staatsanwaltschaft, auf APA-Anfrage sagte, wurde der Erstickungstod des Mannes „durch Würgen des Halses mit den Armen beziehungsweise Händen“ verursacht. Zwei Männer, 21 und 22 Jahre alt, mit denen der Mann Magic Mushrooms konsumiert hatte, wurden festgenommen.

Am Montag gegen 21.00 Uhr hatte einer der beiden Tatverdächtigen die Rettung alarmiert, die die Polizei verständigte. Was zuvor genau passiert ist, ist Gegenstand der Ermittlungen, diese laufen aber wegen Mordverdachts. Fest steht, dass die drei zuvor gemeinsam Magic Mushrooms zu sich genommen haben. Ob auch andere Drogen im Spiel waren, soll mit einem toxikologischen Gutachten geklärt werden, sowohl den Verdächtigen als auch dem Toten wurde Blut abgenommen.

Mittlerweile wurden die beiden Tatverdächtigen einvernommen. Dabei gab der 22-Jährige an, den Gleichaltrigen gewürgt zu haben: Das spätere Opfer sei im Drogenrausch nämlich aggressiv geworden, habe mit Gegenständen geworfen und die beiden anderen attackiert. „Daraufhin habe er ihn mehrmals erfasst und gewürgt, bis er schlussendlich leblos war. Aus seiner subjektiven Sicht geht er von Notwehr aus“, erklärte Kitz, es werde von der Staatsanwaltschaft aber weiterhin wegen Mordverdachts ermittelt.

Gegen den 22-Jährigen wurde die Untersuchungshaft beantragt. Der 21-Jährige war am Mittwochnachmittag bereits wieder auf freiem Fuß, ihm wird Unterlassung der Verhinderung einer mit Strafe bedrohten Handlung vorgeworfen, weil er nicht eingegriffen habe.

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