Österreich hat nun hohes Infektionsrisiko

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Die Corona-Ampel wird für den Staat Österreich auf „orange“ geschalten. Das heißt, es herrscht „hohes Risiko“. Das geht aus dem Arbeitsdokument der Ampel-Kommission hervor, das per Rundlauf-Beschluss verabschiedet wird. In einzelnen Ländern ist noch von mittlerem Risiko, also gelb, die Rede, nämlich in Kärnten, Niederösterreich, der Steiermark und Tirol. Neu rückte das Burgenland in den orangen Bereich.

Was die risikoadjustierte 7-Tages-Inzidenz angeht, hat aktuell Salzburg mit rund 188 den schlechtesten Wert. Das Systemrisiko an den Intensivstationen ist mit prognostizierten 22 Prozent Auslastung in Wien am Ungünstigsten. Auch die aktuellen knapp 14 Prozent in der Bundeshauptstadt sind der höchste Wert.

Der Trend bei den Infektionszahlen geht fast im ganzen Land nach oben. Einzig in Vorarlberg gilt die Lage als stabil. Dabei bleibt die Zahl der Testungen so gut wie überall niedrig. Den höchsten Wert gemessen auf 100.000 Einwohner haben Salzburg mit knapp über und Wien mit knapp unter 40.000, in Tirol sind es als Ausreißer nach unten nicht einmal 13.000.

Abgeklärt sind knapp zwei Drittel (64 Prozent) aller Fälle. Asymptotisch sind gut ein Drittel (34 Prozent) aller festgestellten Infektionen.

Der Bezirk mit der höchsten (risikoadjustierten) Inzidenz ist derzeit Braunau am Inn (360). Gmünd in Niederösterreich hat die niedrigste (14).


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