Weltorganisationen fordern mehr Impfdosen für arme Länder

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Der Internationale Währungsfonds (IWF), die Weltbank, die Weltgesundheitsorganisation (WHO) und die Welthandelsorganisation (WTO) haben Länder mit hohen Impfraten aufgefordert, ärmere Länder stärker mit Vakzin-Lieferungen zu unterstützen. In einer gemeinsamen Erklärung der Organisationen heißt es, man zeige sich darüber besorgt, dass ohne entsprechende Maßnahmen bis Ende 2021, eine globale Impfrate von mindestens 40 Prozent nicht zu schaffen sei.

Die Gruppe fordert auch Impfstoffhersteller auf, ihre Verträge mit COVAX und AVAT, einem afrikanischen Verteilungsprogramm, vorrangig zu erfüllen und die Transparenz zu verbessern, indem sie Einzelheiten zu den Lieferplänen für alle Impfstofflieferungen mitteilen.

Die USA hatten zuvor mitgeteilt, im Rahmen des COVAX-Programms weitere 2,58 Millionen Dosen des Impfstoffs von Pfizer und BioNTech an die Philippinen liefern zu wollen. Wie ein Sprecher des Weißen Hauses mitteilt, steigt damit die Gesamtzahl der gelieferten Vakzine an den Inselstaat auf neun Millionen.

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