Lenker wollte in Wien Einsatzkräfte rammen

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362 Anzeigen wegen Geschwindigkeitsübertretungen hat die Wiener Polizei im Rahmen einer Schwerpunktaktion im gesamten Stadtgebiet in der Nacht auf Samstag gestellt. Ein Lenker raste mit 186 km/h in einer Tempo-30-Zone. Ihm droht ein Führerscheinentzugsverfahren. Im Bereich der Ostautobahn (A4) wollte sich ein Fahrer der Anhaltung entziehen und versuchte, die ihn verfolgenden Einsatzkräfte abzudrängen bzw. zu rammen.

Der Tatverdächtige, von Simmering Richtung A4 unterwegs, wurde schließlich auch dank der Mithilfe eines slowakischen Lenkers angehalten, der das Fahrzeug des Flüchtigen ausbremste. Die Polizisten nahmen den 48-jährigen Österreicher fest.

Am Freitagabend hatte sich auf der Laxenburger Straße im Bezirk Favoriten ein Auffahrunfall mit mehreren Beteiligten ereignet. Eine 37-Jährige touchierte mit ihrem Wagen zuerst ein vor ihr fahrendes Taxi. In weiterer Folge kollidierte sie mit zwei abgestellten Fahrzeugen und mit einem aus einer Parklücke kommenden Pkw. Das Auto der 37-Jährigen kam schließlich auf dem Autodach liegend zum Stillstand. Die Berufsrettung versorgte einen 25-jährigen Taxifahrgast an Ort und Stelle. Die Unfalllenkerin dagegen wurde aufgrund eines psychischen Ausnahmezustandes in ein Spital gebracht.

Auf der Gerasdorfer Straße in Floridsdorf ist ebenfalls am Freitagabend ein E-Bike-Fahrer schwer verletzt worden. Eine 32-jährige Frau hatte ihr Fahrzeug eingeparkt, ihr zehnjähriger Sohn öffnete die Autotüre just in dem Moment, als der 52-jähriger Radler vorbeifuhr. Es kam zur Kollision und der Mann stürzte. Nach der Erstversorgung durch die Berufsrettung wurde er in ein Spital gebracht, berichtete die Polizei.

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