Sturm fertigt WSG Tirol mit 5:0 ab - Remis in Klagenfurt

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Nach der Europa-League-Niederlage bei AS Monaco hat sich Sturm Graz in der Liga keine Blöße gegeben. Mit 5:0 gewannen die Steirer gegen die WSG Tirol und behaupteten damit Position zwei hinter Salzburg. Die „Bullen“ treffen ab 17.00 Uhr im Schlagerspiel der Runde auf Rapid. Der LASK blieb unter Neo-Trainer Andreas Wieland hingegen nach einem 1:1 bei Austria Klagenfurt zum siebenten Mal in Folge in der Meisterschaft ohne Erfolgserlebnis.

Jakob Jantscher (25., 45.+3) und Kelvin Yeboah (48./Elfmeter, 69.) stachen bei Sturm als zweifache Torschützen heraus. Den abschließenden Treffer zum 5:0 (85.) erzielte erzielte Anderson „Andy“ Niangbo. Das Spiel begann praktisch mit dem K.o. von Tobias Anselm, der WSG-Angreifer verletzte sich bei einem Duell mit Otar Kiteishvili und musste nach fünf Minuten mit der Trage abtransportiert werden. Die Tiroler scheuten aber auch danach den Einsatz nicht, gingen forsch in die Zweikämpfe und schalteten früh um. Sturm-Coach Christian Ilzer baute vier Neue im Vergleich zum 0:1 in der Europa League in Monaco ein: Lukas Jäger und Niklas Geyrhofer in der Abwehr, Manprit Sarkaria und Andreas Kuen im Mittelfeld. Zu Beginn lief diese Formation noch nicht rund, Sturm kam jedoch durch ein Geschenk der Wattener zur Führung: Ein Pass-Versuch retour von Alexander Ranacher wurde zur Beute von Kelvin Yeboah, dessen Zuspiel beförderte Jantscher in der Mitte ins Tor. In der Überspielzeit traf er zum 2:0 für das Heimteam. Nach einem unglücklichen Foul von Zan Rogelj an Kiteishvili traf Yeboah in der 48. Minute per Strafstoß und sorgte damit kurz nach der Pause für die Vorentscheidung. Ilzer wechselte nun die spieltragenden Akteure aus, dennoch riss der Faden nie ab - die WSG hatte keine wirkliche Chance mehr. Zudem funktionierte jetzt das Umschaltspiel, so konnte nach Assist von Jantscher auch Yeboah in der 69. Minute seinen Doppelpack abschließen. Kurz vor Spielende besorgte Anderson „Andy“ Niangbo (85.) mit seinem ersten Treffer für Sturm den 5:0-Endstand. Nach nicht viel mehr als 90 Minuten Spielzeit war der fünfte Saisonsieg Gewissheit.

Nach dem ersten Sieg unter Andreas Wieland in Helsinki konnte der LASK in der Bundesliga nicht nachlegen. Die Linzer blieben nach einem 1:1 bei Austria Klagenfurt am Sonntag zum siebenten Mal in Folge in der Meisterschaft ohne Erfolgserlebnis. Nach dem Führungstor der Gäste durch Thomas Goiginger kurz vor dem Pausenpfiff (45.+1) glich Patrick Greil für den Aufsteiger per Freistoß (55.) aus. Der LASK rannte danach vergeblich an. Wieland, der zu Wochenbeginn von Dominik Thalhammer übernommen hatte, findet sich mit seinem Team damit mit nun sieben Punkten weiter auf dem vorletzten Tabellenplatz wieder. Sechs Tore hat der LASK in acht Runden erst geschossen. Die Klagenfurter sind mit neun Zählern weiter im Tabellenmittelfeld zu finden. Trainer Peter Pacult ist mit dem Liga-Neuling zu Hause weiter ungeschlagen.

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