Staats- und Regierungschefs beraten über Klimakrise

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Sechs Wochen vor der UN-Klimakonferenz in Glasgow und direkt vor der UN-Generaldebatte in New York findet am Montag ein Treffen von Staats- und Regierungschefs zur Klimakrise statt. Geleitet werden die Gespräche von UN-Generalsekretär António Guterres und dem britischen Premierminister Boris Johnson, dessen Land die Weltklimakonferenz ab dem 31. Oktober ausrichtet.

Um einen offenen Dialog zu ermöglichen, finden die rund zweistündigen Gespräche hinter verschlossenen Türen statt. Dabei wollen sich die Staats- und Regierungschefs abstimmen, welche zusätzlichen Maßnahmen zum Erreichen des 1,5-Grad-Ziels im Pariser Klimaabkommen notwendig sind. Auch Maßnahmen zur Anpassung an die Erderwärmung und Klimafinanzierung stehen auf dem Programm. Ein am Freitag veröffentlichter UN-Bericht sieht die Erde ohne ein radikales Umsteuern auf dem gefährlichen Pfad einer Erwärmung um 2,7 Grad im Vergleich zum vorindustriellen Zeitalter.

Die Eröffnung der Generaldebatte im Rahmen der 76. UNO-Vollversammlung findet am Dienstag statt. Bundespräsident Alexander Van der Bellen ist dazu bereits am Sonntag nach New York gereist. Bundeskanzler Sebastian Kurz und Außenminister Alexander Schallenberg (beide ÖVP) kommen am Montag nach.


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