Samoa und neuseeländischer Urlaubsort schaffen Sommerzeit ab

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Der Südsee-Staat Samoa schafft die Sommerzeit wieder ab. Die neue Regierung des Landes kündigte am Montag an, dass die Uhren nicht - wie zunächst geplant - am kommenden Sonntag um eine Stunde vorgestellt werden. Einen Grund nannte das Handelsministerium in einer Mitteilung nicht. Die Vorgängerregierung hatte die Sommerzeitregel 2010 eingeführt, um unter anderem das Wirtschaftswachstum anzukurbeln. In dem Inselstaat ist seit Juli Fiame Naomi Mata‘afa neue Premierministerin.

Auch ein kleines Urlaubsörtchen auf der Südinsel Neuseelands will am Sonntag die Uhren nicht mehr vorstellen. Damit soll der Tourismus in Te Anau auf der Südinsel unterstützt werden, wie lokale Medien unter Berufung auf die örtlichen Behörden berichteten. In der 2.700-Einwohner-Gemeinde gelte ab sofort die „Te-Anau-Zeit“, hieß es.

Besucher hätten so eine Stunde länger Zeit, um sich die Sehenswürdigkeiten anzuschauen. Te Anau liegt direkt an der Grenze zum Fiordland-Nationalpark und lockt Gäste unter anderem mit dem zweitgrößten See des Landes und einem Höhlensystem mit einem unterirdischen Wasserfall. Die Sommerzeit in Neuseeland beginnt immer am ersten Sonntag im Oktober und endet am dritten Sonntag im März.

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