Ried im Cup-Duell mit Steyr, Austria in Kapfenberg zu Gast

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Rekordsieger Austria Wien und das Liga-Überraschungsteam SV Ried sind am Dienstag die ersten Schmankerln in der 2. Runde des ÖFB-Cups. Die Austria muss zum Kapfenberger SV (18.30 Uhr), später gastiert auch Ried bei einem Zweitligisten. Bei Vorwärts Steyr (20.25/live ORF Sport +) kommt es zu einem Oberösterreich-Derby. Sieben weitere Partien stehen auf dem Menüzettel. Am Mittwoch schreiten dann Titelverteidiger Salzburg und Sturm zur Tat, am Donnerstag der LASK und Rapid.

Die Rieder erleben aktuell in der Bundesliga einen für viele unerwarteten Höhenflug. Dank ihrer Heimstärke - in der Josko-Arena sind die „Wikinger“ seit April ungeschlagen - kletterte die Sportvereinigung auf den dritten Platz. Zuletzt gab es am Samstag gegen den WAC zwar nur ein 3:3-Remis, das Team von Cheftrainer Andreas Heraf holte den Punkt jedoch nach 0:3-Rückstand heroisch in den 94. Minute. „Das ist sehr wichtig für die Moral und das Selbstvertrauen. Und auch, weil wir jetzt erneut wissen, dass wir mit einem guten Gegner mithalten können“, erklärte Heraf.

Steyr ist aktuell in der 2. Liga mit nur einem Punkt aus acht Spielen Schlusslicht. „Mit Steyr haben wir einen Gegner, bei dem viele schon glauben, dass es erledigt ist, weil sie Letzter in der 2. Liga sind. Aber sie hatten vor Kurzem einen Trainerwechsel, spielen jetzt einen ganz anderen Fußball. Deshalb zählt das, was davor war, nicht mehr. Sie spielen jetzt viel aggressiver, einfach ungut“, stellte Heraf fest. „Natürlich sind wir der Favorit. Wir dürfen gegen Steyr aber kein bisschen nachlassen.“ Zuletzt trafen die beiden Clubs am 3. Juli 2020 in der Zweitliga-Saison 2019/20 in Steyr aufeinander. Ried siegte durch ein Tor von Manuel Kerhe mit 1:0.

Auch der Liga-Zehnte Austria, der sich erst einmal mit drei Punkten belohnen konnte (2:0 beim LASK am 12.9.), hofft auf ein Erfolgserlebnis im Cup. Kapfenberg ist in der 2. Liga aktuell Elfter. „Es ist natürlich keine leichte Aufgabe. Kapfenberg war immer schon ein schwieriges Pflaster mit tiefem Boden“, sagte Markus Suttner. „Du hast jetzt eine schnelle Regenerationszeit, dann ist schon das nächste Spiel. Dafür spielt man Fußball“, freut sich Innenverteidiger Lukas Mühl über die englische Woche. „Alle jetzt gut regenerieren, dann wollen wir natürlich weiterkommen.“

Ebenfalls schon am Dienstag im Einsatz sind die Bundesligisten WAC und Hartberg. Für die Kärntner geht es zum Viertligisten ASV Siegendorf ins Burgenland, Hartberg fährt ins Innviertel zum Regionalliga-Mitte-Vertreter Union Gurten. Im einzigen Duell zweier Zweitliga-Clubs begegnen sich Amstetten und Wacker Innsbruck. Red Bull Salzburg bekommt es am Mittwoch daheim mit Regionalligist und Altach-Bezwinger SC Kalsdorf zu tun, der GAK misst sich in Graz mit dem Bundesliga-Letzten WSG Tirol (20.25/live ORF Sport +).

Sturm Graz hat in Vorarlberg den VfB Hohenems als Gegner, angereist wird per Flugzeug nach Friedrichshafen. Schon nach dem 5:0 am Sonntag gegen die WSG sei „voller Fokus auf das Cup-Spiel“ gelegt worden, sagte Trainer Christian Ilzer. „Das ist ein wunderbarer Bewerb“, fügte er hinzu und kündigte an: „Es wird am Mittwoch die eine oder andere Änderung geben, um frisch zu bleiben.“

Zum Abschluss der dritten Runde empfängt am Donnerstag der LASK den Regionalliga-Club SV Stripfing (18.00/live ORF Sport +). Die Admira spielt zu Hause gegen Rapid (20.30/live ORF 1).


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