Rapid empfängt Sturm zum Schlager der neunten Liga-Runde

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Drei Tage nach dem hart erkämpften Aufstieg im Cup wartet auf Rapid der nächste Kraftakt. Österreichs Fußball-Rekordmeister trifft am Sonntag auf den Tabellenzweiten Sturm Graz, der sich zuletzt als erster Herausforderer von Salzburg etabliert hat. Rapid hingegen liegt nach acht Runden mit neun Punkten Rückstand auf die Steirer nur an neunter Stelle. Das Spiel beginnt um 17.00 Uhr, bereits um 14.30 Uhr angepfiffen werden die Begegnungen LASK - Admira und Hartberg - Austria.

Ein Erfolg über Sturm würde die Position von Rapid-Trainer Didi Kühbauer festigen, allerdings präsentierten sich die Grazer zuletzt in starker Form. „Es kommt ein Gegner, der es im Moment gut macht, der sich im Sommer sehr gut verstärkt hat und verdient Zweiter ist. Trotz allem haben auch wir eine gute Mannschaft. Es wird ein Spiel, in dem Kleinigkeiten entscheiden werden. Wir werden alles aufbieten, was in uns steckt“, versprach der Burgenländer.

Das Duell mit Sturm ist für Rapid das 18. Pflichtspiel in dieser Saison, kein anderer heimischer Verein kommt auf diese Zahl. Sturms Sportdirektor Andreas Schicker ist dennoch von der Qualitiät des Gegners überzeugt: „Man darf sich vom Tabellenstand nicht täuschen lassen. Rapid gehört zu den besten Mannschaften der Liga.“ Trainer Chistian Ilzer freut sich auf „ein absolutes Highlight für alle im Verein. Wir spüren den Hunger auf einen Auswärtserfolg in Hütteldorf und wollen wieder alles auf den Platz bringen, was uns stark macht.“

Das Duell Wien gegen Steiermark gibt es am Sonntag sogar zweimal, denn die Austria ist in Hartberg zu Gast. Bei der Austria sorgte zuletzt das Cup-Aus in Kapfenberg wieder für Misstöne. „So eine Niederlage verändert bei jedem einzelnen die Stimmung. Das ist, wie wenn du bei einem Brettspiel unterwegs gut unterwegs bist und dann rausgeschmissen wirst und zwei Felder zurückmusst“, sagte Austria-Trainer Manfred Schmid. Nun macht sich der TSV Hartberg Hoffnungen, gegen die Violetten den ersten Heimsieg der Saison zu landen. Ein Sieg wäre gut für die Psyche, dann könnte man schon ein bisschen durchatmen“, meinte Coach Kurt Russ.

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Nicht nach Wunsch hat die Saison für den LASK begonnen. Mit zwei Siegen und einem Remis nimmt sich aber die Bilanz von Neo-Coach Andreas Wieland gut aus. Das 3:0 im Cup über Regionalligist Stripfing hinterließ jedoch einen unzufriedenen Wieland, der vor dem Heimspiel gegen die Admira Besserung gelobte: „Wir müssen ein anderes Gesicht zeigen, und wir werden mit Sicherheit einen anderen LASK sehen.“ Admira-Trainer Andreas Herzog geht aber optimistisch in die Partie, blieb man doch zuletzt in der Liga drei Partien in Folge ungeschlagen (2 Remis, 1 Sieg). Gegen den LASK hingen die Trauben zuletzt allerdings zu hoch für die Südstädter: Acht Spiele in Folge haben die Oberösterreicher zuletzt in der Liga gegen die Admira gewonnen.


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