Vier militante Palästinenser im Westjordanland getötet

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Bei einer Razzia der israelischen Armee im Westjordanland sind mindestens vier militante Palästinenser getötet worden. Bei dem breiten Einsatz gegen Mitglieder der islamistischen Hamas-Organisation an verschiedenen Orten kam es laut israelischen Medien zu Schusswechseln. Das palästinensische Gesundheitsministerium bestätigte, drei Palästinenser seien nordwestlich von Jerusalem und ein weiterer in der Nähe der Stadt Jenin im nördlichen Westjordanland ums Leben gekommen.

Israels Ministerpräsident Naftali Bennett sprach von einem Einsatz der Sicherheitskräfte gegen „Hamas-Terroristen, die unmittelbar davorstanden, Terroranschläge zu verüben“.

Ein Sprecher der im Gazastreifen herrschenden Hamas sprach von „Märtyrern“, deren Tod Ergebnis der israelischen Zusammenarbeit mit der Palästinenserbehörde im Westjordanland sei. „Es ist eine Fortsetzung der Verbrechen gegen unser Volk“, sagte er.

Der israelische Militärsprecher Ran Kochav sagte nach Angaben der „Times of Israel“, man sei auf die Möglichkeit eingestellt, dass die Hamas mit Raketenfeuer auf die Vorfälle reagieren könnte.

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Israel hatte 1967 unter anderem das Westjordanland und Ost-Jerusalem erobert. Die Palästinenser wollen die Gebiete für einen eigenen Staat Palästina mit Ost-Jerusalem als Hauptstadt.

Die Hamas wird von Israel, den USA und der EU als Terrororganisation eingestuft. Israel hatte sich im Mai einen elftägigen militärischen Waffengang mit militanten Palästinensern im Gazastreifen geliefert. Ägypten vermittelte schließlich eine Waffenruhe zwischen Israel und der Hamas, die am 21. Mai in Kraft trat.


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