Elf syrische Kämpfer bei Luftangriffen Russlands getötet

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Bei Luftangriffen Russlands im Norden Syriens sind nach Angaben von Aktivisten am Sonntag mindestens elf syrische Kämpfer getötet worden. Die in Großbritannien ansässige Syrische Beobachtungsstelle für Menschenrechte teilte mit, die Getöteten hätten der pro-türkischen „Division Hamsa“ angehört. 13 weitere Menschen seien bei den Angriffen in der Region Afrin verletzt worden.

Der Leiter der Beobachtungsstelle, Abdel Rahman, bezeichnete Luftangriffe Russlands in dieser Region als „selten“. Seit Samstag habe es zehn dieser Angriffe gegeben. Die Zahl der Opfer könne sich noch erhöhen, weil unter den Trümmern nach Verschütteten gesucht werde, fügte er hinzu.

„Die Botschaft Russlands ist klar“, sagte ein Vertreter der „Nationalen Armee“, in der Rebellen mit pro-türkischer Ausrichtung zusammengeschlossen sind. Russland wolle mit den Luftangriffen Druck auf die Türkei ausüben und zeigen, dass es bei der Verfolgung seiner militärischen Ziele „keine Grenzen und keine roten Linien“ kenne.

Russland ist ein enger Verbündeter des syrischen Machthabers Bashar al-Assad. Die Türkei unterstützt hingegen syrische Aufständische, die Assads Regierung bekämpfen. Außerdem führte sie wiederholt Militäreinsätze jenseits der Grenze gegen kurdische Einheiten und die Jihadistenmiliz Islamischer Staat (IS) aus.

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Im März des vergangenen Jahres hatten sich die Konfliktparteien unter der Vermittlung Moskaus und Ankaras auf eine Waffenruhe geeinigt, die zunächst weitgehend hielt.

Der Bürgerkrieg in Syrien begann 2011 mit friedlichen Protesten gegen Assad. Seither wurden etwa 500.000 Menschen getötet und mehr als 6,6 Millionen zur Flucht ins Ausland getrieben.

Die Beobachtungsstelle stützt sich auf ein Netz von Aktivisten vor Ort. Von unabhängiger Seite können ihre Angaben oft kaum überprüft werden.


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