Tornado riss in Kiel mehrere Menschen ins Wasser

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Ein Tornado hat nach Angaben der Polizei am frühen Mittwochabend in der norddeutschen Kiel (Schleswig-Holstein) mehrere Menschen durch die Luft gewirbelt und ins Wasser gerissen. Vier Menschen seien bei dem Ereignis schwer verletzt worden, teilte die Feuerwehr mit. Drei Menschen hätten zudem mittelschwere Verletzungen erlitten. Zudem habe es mehrere Leichtverletzte gegeben.

Mehrere Menschen seien auf einem Steg gewesen, um zwei Ruderboote zu sichern, berichtete die Feuerwehr weiter. „Sie sind vollständig durcheinander gewirbelt worden und dabei sind auch Leute ins Wasser gefallen.“ Einige hätten umherfliegende Gegenstände an den Kopf bekommen.

„Auf Grundlage von Bildern gehen wir davon aus, dass es sich um einen Tornado handelte“, sagte Michael Bauditz vom Deutschen Wetterdienst (DWD) der Deutschen Presse-Agentur. Endgültig könne er es noch nicht sagen.

Mitte August hatte ein Tornado schwere Schäden in Ostfriesland angerichtet. Weggerissene Hausgiebel, umgestürzte Fahrzeuge und zahllose Trümmerteile von Dächern und Zäunen zeugten davon, mit welcher Gewalt der Tornado über die Gemeinde Großheide gezogen war. Verletzt wurde laut Feuerwehr damals niemand.


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