EU-Westbalkan-Gipfel berät über gemeinsame Beziehungen

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Die Staats- und Regierungschefs der EU wollen am Mittwoch mit ihren Kollegen der Westbalkan-Staaten über die gemeinsamen Beziehungen beraten. Bei einen Gipfel-Treffen in Slowenien (9.30 Uhr) sollen Albanien, Nordmazedonien, Serbien, Montenegro, Bosnien-Herzegowina sowie der Kosovo zu weiteren Reformen bewegt werden. Sie alle würden der Europäischen Union gern beitreten.

Wegen teils ausbleibender Reformfortschritte herrscht in der EU jedoch große Uneinigkeit über den Umgang mit diesen Ländern. Staaten wie Frankreich und die Niederlande lehnen zu konkrete Beitrittsperspektiven ab. Andere Länder wie Österreich oder Slowenien dringen auf möglichst rasche Fortschritte im Beitrittsprozess.

Mit Montenegro und Serbien führt die EU bereits offizielle Beitrittsverhandlungen, die Aufnahme von Gesprächen mit Albanien und Nordmazedonien wurde im März 2020 nach monatelangen EU-internen Diskussionen beschlossen. Wegen einer Blockade Bulgariens haben sie bisher aber nicht begonnen. Bosnien-Herzegowina und das Kosovo gelten bisher lediglich als potenzielle Kandidaten für Verhandlungen.


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