ÖVP-Ermittlungen - Van der Bellen trifft alle Parteichefs

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Die Korruptionsermittlungen gegen Kanzler Sebastian Kurz (ÖVP) und sein enges Umfeld haben das Staatsoberhaupt auf den Plan gerufen: Bundespräsident Alexander Van der Bellen trifft heute, Donnerstag, und morgen, Freitag, im Laufe des Tages alle Chefs der Parlamentsparteien zu „Gesprächen aufgrund der aktuellen Situation“. Als erster war Vizekanzler Werner Kogler (Grüne) an der Reihe, dieser sagte nach dem Gespräch aber nichts. Gegen 16 Uhr wird Kurz in der Hofburg erwartet.

Alle Gespräche waren als nicht medienöffentlich angekündigt, auch Statements des Bundespräsidenten waren nicht in Aussicht gestellt. Um 13.30 Uhr hatte Kogler seinen Termin, der am Donnerstag in der Früh die Handlungsfähigkeit des Kanzlers infrage gestellt hatte und mit den anderen Parlamentsparteien über die weitere Vorgangsweise beraten will. Das Gespräch dauerte eineinhalb Stunden. Den vor der Hofburg wartenden Journalisten stellte sich der Vizekanzler aber gar nicht erst, sondern wählte einen anderen Ausgang.

Um 16.00 Uhr soll dann Kanzler Kurz bei Van der Bellen erscheinen. SPÖ-Chefin Pamela Rendi-Wagner hat um 17.30 Uhr einen Termin beim Staatsoberhaupt.

Am morgigen Freitag um 11.30 Uhr ist NEOS-Chefin Beate Meinl-Reisinger bei Van der Bellen geladen. Um 15 Uhr schließt FPÖ-Chef Herbert Kickl den Gesprächsreigen beim Bundespräsidenten ab.

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