Neue FIS-Statuten kommen, alter Name bleibt

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Auf einem außerordentlichen Kongress hat eine überwältigende Mehrheit der FIS-Delegierten für neue Statuten des Ski-Weltverbands gestimmt. 97,25 Prozent der per Online-Voting abgegebenen Stimmen entfielen auf den Vorschlag, den auch der neue FIS-Präsident Johan Eliasch befürwortet. Die geänderten Regeln sollen es den Verantwortlichen ermöglichen, den Verband modern und transparent zu leiten und in eine wirtschaftlich erfolgreiche Zukunft zu führen, sagte der Brite am Freitag.

„Ich bin begeistert von unseren neuen Statuten“, bekannte Eliasch. Unter anderem würden diese die Funktionsperioden von FIS-Würdenträgern wie dem Präsidenten begrenzen und in Schlüsselfragen wie Gender-Gerechtigkeit und Nachhaltigkeit entscheidende Fortschritte bringen. Auch gebe es nun die Flexibilität, die Rechtestruktur anzupassen.

Als Delegierte des Österreichischen Skiverbands (ÖSV) nahmen Generalsekretär Christian Scherer, Patrick Ortlieb und Michael Huber an der Online-Veranstaltung teil. Wie Scherer erklärte, hatte man sich zuvor rückversichert, dass die neuen Statuten nicht die aktuell gültigen rechtlichen Rahmenbedingungen - vor allem bei der Austragung von Weltcup-Bewerben - tangieren. Die kommerziellen Rechte würden bis auf Weiteres bei den nationalen Ausrichtern verbleiben, für Veranstaltungen in Österreich also beim ÖSV.

Nicht genug Stimmen erhielt dagegen ein Vorschlag auf eine offizielle Namensänderung in „Internationaler Ski- und Snowboard-Verband“. Daraufhin entfielen zwar 57,39 Prozent der abgegeben Stimmen, nötig wäre jedoch eine Zwei-Drittel-Mehrheit gewesen.


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