Kulturausgaben steigen 2022 um 61 Mio. Euro

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Das Kunst- und Kulturbudget 2022 steigt von 496,1 Mio. Euro im Jahr 2021 auf 557,1 Mio. Euro und somit um 61,1 Mio. Euro. Deutlich angehoben werden die Basisabgeltungen für die Bundestheater sowie die Bundesmuseen. Die Bundesmuseen erhalten künftig 122,4 Mio. Euro (zuletzt 114,4 Mio. Euro) und somit um 8 Mio. Euro mehr, die Abgeltung für die Bundestheater steigt um 13 Mio. Euro von 162,9 Mio. Euro auf 175,9 Mio. Euro. Insgesamt handelt es sich um ein Plus von 21 Mio. Euro.

Weitere Zusatzmittel gibt es für Investitionen, darunter die geplante Kinderspielstätte der Staatsoper im Künstlerhaus (5 Mio. Euro) sowie Mehrauszahlungen für die Sanierungsprojekte der Festspielhäuser in Salzburg und Bregenz (14 Mio. Euro). Mit 11,4 Mio. Euro schlagen Projekte im Rahmen des EU-Aufbauplans („Europäischen Aufbau- und Resilienzfazilität“) zu Buche. Hierein fällt die Entwicklung eines Baukulturprogramms, die Erarbeitung einer nationalen Digitalisierungsstrategie für das Kulturerbe sowie die Sanierung des Volkskundemuseums Wien und der Prater Ateliers. Weiters geplant ist auch ein Investitionsfonds „Klimafitte Kulturbetriebe“. Zudem kommt es gegenüber dem Vorjahr zu Mehrauszahlungen für diverse Förderungen im Rahmen von 10 Mio. Euro.

In den vergangenen Jahren gab es große Veränderungen bei den Budgetvoranschlägen für Kunst und Kultur vor allem von 2016 auf 2017, als das Budget um 13,1 Mio. Euro - von 441,2 Mio. auf 454,3 Mio. Euro anstieg. Der Budgetvoranschlag für 2020, der jenen von 2019 um 11 Mio. Euro überstieg, war vor allem auf Mehrauszahlungen aufgrund der Volkstheater-Generalsanierung, bei Förderungen etwa für die Freie Szene und das Jubiläum der Salzburger Festspiele sowie auf den Denkmalschutz zurückzuführen. 2021 schließlich stieg das Budget um 30 Mio. Euro.

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