13 Tote bei Bombenanschlag auf Armee-Bus in Syrien

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Bei einem Bombenanschlag auf einen Armee-Bus sind in der syrischen Hauptstadt Damaskus staatlichen Medien zufolge mindestens 13 Menschen ums Leben gekommen. Drei weitere Menschen seien verletzt worden, berichtete das Fernsehen am Mittwoch. Zwei Sprengsätze seien am Straßenrand detoniert, als der Bus die Hafez-al-Assad-Brücke im Zentrum der Stadt überquert habe. Ein dritter Sprengsatz sei von Armee-Spezialisten entschärft worden. Behördenvertreter sprächen von einem Terrorakt.

Fernsehbilder zeigten den zerstörten Bus und Rettungskräfte im Einsatz. In diesem Jahr gab es bereits eine Reihe von Anschlägen auf Armeefahrzeuge im Osten Syriens. Dafür wurde die radikal-islamische IS-Miliz verantwortlich gemacht, die in der weitläufigen Wüsten-Region noch immer aktiv ist. In der Hauptstadt sind Bombenanschläge dagegen selten, seit Regierungstruppen die Kontrolle über die Rebellen-Enklaven in der Umgebung gewonnen haben.

Nach Angaben der Vereinten Nationen wurden seit Beginn des Bürgerkrieges in Syrien vor einem Jahrzehnt mindestens 350.000 Menschen getötet. Der Konflikt hatte sich nach Protesten gegen Präsident Bashar al-Assad verschärft.


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