Probenreigen für die Wiener „Miss Saigon“ am Siedepunkt

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Das Wiener Raimund Theater nimmt Kurs auf seine erste Großproduktion seit der Generalsanierung: Kommende Woche zieht das Ensemble zu den finalen Proben für die „Miss Saigon“-Premiere am 3. Dezember vom Ronacher auf die Bühne des neu erstrahlenden Prachtbaus um. Zuvor präsentierte sich der Cast rund um das zentrale Liebespaar aus der Newcomerin Vanessa Heinz und dem etablierten Publikumsliebling Oedo Kuipers am Donnerstag aber erstmals der Presse in Aktion.

Umspielt werden die beiden unter anderen von Christian Rey Marbella, der sein Wien-Debüt geben wird, seinen Part des Engineers aber bereits im englischsprachigen Raum gesungen hat, oder Routinier Gino Emnes als John. Insgesamt gab es 1.800 Bewerberinnen und Bewerber für die Rollen des Stücks, das sich narrativ an Giacomo Puccinis „Madama Butterfly“ anlehnt.

Schließlich gehört „Miss Saigon“, hinter dem das Erfolgsduo Alain Boublil (Buch & Liedtexte) und Claude-Michel Schönberg (Musik) steht, das mit „Les Miserables“ auch einen weiteren Welthit vorweisen kann, zu den erfolgreichsten Produktionen des Genres seit der Weltpremiere 1989. „Das Stück wurde bereits von mehr als 36 Millionen Menschen in 32 Ländern und 15 Sprachen auf der ganzen Welt gesehen“, freute sich Christian Struppeck, Musicalintendant der Vereinigten Bühnen Wien.

Und nun gesellt sich also Wien in den Reigen der „Miss Saigon“-Städte. Die aktuelle Neuinszenierung von Regisseur Laurence Connor ist nach London, New York und Tokio nun alsbald in der Bundeshauptstadt zu sehen. Für die neue deutsche Fassung zeichnet auf textlicher Seite Michael Kunze („Elisabeth“) verantwortlich. Am 23. November starten die Voraufführungen, denen sich nach dem Warmlaufen dann am 3. Dezember die große Galapremiere anschließt.

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