Bratislava-Spieler im Spital - Innsbruck-Sieg beim KAC

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Das Eishockey-Spiel Dornbirn gegen Bratislava ist am Freitag vom Zusammenbruch des Gästespielers Boris Sadecky überschattet worden. Er wurde auf der Intensivstation des Spitals behandelt, das Match wurde abgebrochen. Die Innsbrucker Haie bleiben das heimische ICE-Team der Stunde, sie feierten bei Meister KAC mit 4:1 den fünften Sieg in Serie und festigten den dritten Rang. Spitzenreiter Ljubljana besiegte Nachzügler Linz 3:0, dessen Verfolger Fehervar unterlag Bozen 2:3.

Der 24-jährige Stürmer Sadecky, dem am Dienstag gegen den KAC ein Hattrick gelungen war, stürzte im zweiten Drittel auf dem Eis zu Boden und wurde von Sanitätern erstversorgt und stabilisiert. Danach wurde er in das Dornbirner Spital eingeliefert. Beide Teams einigten sich wegen dieses medizinischen Notfalls auf einen Spielabbruch.

Nach Angaben der slowakischen Nachrichtenagentur TASR und der ICE-Liga wurde Sadecky auf der Intensivstation behandelt, sein Zustand wurde vom Club als stabil beschrieben. „Wir wünschen Boris eine baldige Genesung“, schrieben die Pressburger Capitals in den sozialen Netzwerken. Ihr Samstag-Spiel gegen Pustertal wurde verschoben.

Die Innsbrucker hatten die ersten zwei Saisonduelle mit den Kärntnern verloren, doch im Spitzenspiel der Runde gingen sie als Sieger vom Eis. Center Zachary Magwood stellte im ersten Powerplay nach nur 16 Sekunden auf 1:0. Johanns Bischofsberger gelang zwar ebenfalls in Überzahl der Ausgleich (11.), doch auf das 1:2 durch den formstarken Lukas Bär (26.) fanden die Rotjacken keine Antwort mehr. Die Gäste erwiesen sich als effektiver, Alex Dostie im Powerplay (46.) und Timothy McGauley (60./ins leere Tor) sorgten noch für einen deutlichen Erfolg.

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Ljubljana und Innsbruck siegten erneut und die Vienna Capitals prolongierten ihren Aufschwung. Im Duell mit dem besser platzierten Team aus Znojmo machten die Wiener zweimal einen Rückstand wett, Nicolai Meyer gelang das Siegestor zum 3:2 (37.), dem fünften Erfolg in den jüngsten sechs Matches.

Die Negativserie von Neuling Pustertal schien nach sieben Niederlagen in Salzburg zu enden. Doch zehn Minuten vor dem Ende gelang T.J. Brennan der Ausgleich für die „Bullen“ und in der Overtime traf Benjamin Nissner nach 56 Sekunden zum 2:1 für den Tabellen-Vierten.

Der VSV gewann mit dem enormen Score von 9:7 auch das zweite Saisonduell mit den Graz99ers. Die Steirer kamen in Villach nach 1:4-Rückstand (29.) noch auf 4:5 heran (39.). Doch nur 15 Sekunden später traf Renars Krastenbergs zum 6:4 und avancierte mit zwei weiteren Toren (49./50.) zum vermeintlichen Matchwinner. Doch Graz steckte nicht auf, erzielte drei Treffer und lag 61 Sekunden vor dem Ende nur noch 7:8 zurück. Die 99ers drängten, nahmen den Goalie vom Eis, das nutzte John Hughes 28 Sekunden vor Schluss zum entscheidenden 9:7.


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