Ried rettet Remis gegen Salzburg - Spektakel in Klagenfurt

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Hochspannung hat die 13. Runde der Fußball-Bundesliga am Samstag geboten. Die SV Ried rettete nach lang gehaltener Führung und spätem Rückstand noch ein 2:2-Remis gegen Liga-Dominator Red Bull Salzburg. In Klagenfurt sahen die Fans ein 3:3 mit drei Elfmetern und dreimaliger Führung des Heimteams bei den Gästen von der Admira. Vergleichsweise unspektakulär war der 2:0-Auswärtssieg des SV Hartberg in Altach.

In einer verrückten Partie ging Ried vor heimischem Publikum früh durch ein Kopfballtor von Luca Meisl in Führung (9.). Salzburg tat sich 70 Minuten schwer, vergab durch Rasmus Kristensen einen Elfmeter und traf erst in der Schlussphase durch Junior Adamu (83.) und Noah Okafor (85.). Doch in der Nachspielzeit (93.) sorgte Leo Mikic für die tapfer kämpfenden Rieder für den nicht unverdienten Ausgleich.

Salzburg blieb somit auch in der 19. Partie in Serie ohne Niederlage. Ried hingegen konnte zwar auch im siebenten Liga-Spiel in Folge nicht gewinnen, kann sich aber nach dem 2:1-Sieg im Cup unter der Woche bei Sturm Graz über das nächste Erfolgserlebnis freuen.

In Klagenfurt endete ein Elfmeter- und Torspektakel mit einer Punkteteilung. Beim 3:3 im Wörthersee-Stadion machte die Admira dreimal einen Rückstand wett und rettete durch Roman Kerschbaum dank des dritten Elfmetertreffers im Spiel (82.) ein Remis.

Den Fans wurde von Beginn weg viel Spektakel geboten. Die Kärntner legten durch Turgay Gemicibasi (9./Elfmeter), Markus Pink (14.) und Markus Greil (50.) dreimal vor, die Admira schaffte durch Marco Hausjell (11.) und einen Elfmeter-Doppelpack von Kerschbaum (33., 82.) jeweils den Ausgleich. Austria Klagenfurt ist auch nach sechs Saison-Heimspielen ungeschlagen.

Der TSV Hartberg scheint sich nach einem verdienten 2:0-Sieg beim SCR Altach wieder in der oberen Tabellenhälfte der Fußball-Bundesliga festzubeißen. Die Vorarlberger hatten sich bereits in der ersten Hälfte durch eine Rote Karte geschwächt. Die Gäste kontrollierten überwiegend das Geschehen, ohne offensiv ein Feuerwerk abzubrennen. Noel Niemann gelang nach Heil-Vorlage schon in der 16. Minute die Führung, danach spielte der Ausschluss von Altachs Nosa Iyobosa Edokpolor - nach VAR-Intervention - den Steirern in die Karten. Jürgen Heil selbst war es, der seine starke Leistung mit dem 2:0 in der 54. Minute bestätigte.


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