PSG, ManCity und Liverpool vor entscheidenden Schritten

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Paris Saint-Germain, Manchester City oder Liverpool - Europas Fußball-Elite steht in der Champions League vor der Pflichterfüllung. Die Franzosen sowie die „Citizens“ wollen in ihrer Gruppe mit Brügge und RB Leipzig am Mittwochabend vorentscheidende Schritte für den Achtelfinal-Aufstieg machen, die „Reds“ um Mohamed Salah könnten diesen gegen Atletico Madrid bereits fixieren. Das würde auch Ajax Amsterdam mit einem Erfolg über Borussia Dortmund schaffen.

Leipzig hechelt den ausgegebenen Zielen in der Champions League hinterher. Ein Punktgewinn war dem Team von Jesse Marsch in den bisherigen drei Spielen noch nicht vergönnt. Um zumindest den Umstieg in die Europa League als Dritter in Angriff nehmen zu können, wären Zähler im Heimspiel (21.00 Uhr/live DAZN) gegen PSG wünschenswert. Bei den Gästen fehlt Topstar Lionel Messi. Der Argentinier machte die Reise nach Leipzig aufgrund einer Prellung im Knie- und Oberschenkelbereich nicht mit.

„Wir müssen gewinnen“, betonte Marsch vor der Partie. Aufmunternde Worte für Konrad Laimer und Co. gab es von einem ehemaligen RB-Coach. „Paris spielt momentan nicht auf Top-Level, ist nicht unschlagbar“, sagte der nunmehrige TV-Experte Ralf Rangnick. Durch Messis Fehlen dürften sich die Chancen erhöhen. Im Hinspiel reichten ihm zwei Chancen, um das Spiel nach Leipzigs Führung noch zum Endstand von 3:2 zu drehen. Auch Italiens Europameister Marco Verratti und der dauerverletzte Sergio Ramos fehlen PSG. Der zuletzt kranke Kylian Mbappe wird hingegen zurückerwartet.

Manchester City empfängt im Parallelspiel den FC Brügge. Die Belgier (4 Punkte) könnten mit einem Überraschungssieg auf der Insel an Englands Meister (6) vorbeiziehen. Bei einer Niederlage und gleichzeitigem Sieg von Paris (7) ist Brügge jedoch so gut wie aus dem Aufstiegsrennen. City kassierte in der Premier League am Wochenende ein 0:2 gegen Crystal Palace. Trainer Pep Guardiola versuchte, keine Missstimmung aufkommen zu lassen. „In einer Saison gibt es Höhen und Tiefen. Es ist wichtig, dass wir stark und zuversichtlich bleiben“, betonte der Spanier. Am Dienstag unterstrich er aber die Bedeutung der Partie: „In der Champions League gibt es nur sechs Spiele, wenn du ein oder zwei verlierst, wird es schwierig. Und wir haben schon in Paris verloren.“

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Liga-Rivale Liverpool hat zwei Wochen nach dem 3:2 in Madrid im Rückspiel Atletico zu Gast. Hat die Elf von Trainer Jürgen Klopp bisher alle drei Gruppenspiele für sich entschieden, liegen die Spanier aktuell bei je vier Zählern gleichauf mit dem FC Porto. Nach dem ersten Duell zwischen Atletico und Liverpool drehte sich viel um den nicht erfolgten Handshake der Trainer nach der Partie. Diego Simeone wie auch Klopp spielten dies nun herunter.

Der Argentinier im Lager der Spanier hatte bereits erklärt, dies nie zu tun. „In England sieht man den Handschlag vielleicht als Geste der Sportlichkeit zweier Gentlemen, aber ich sehe das nicht so. Ich mag es nicht, mich zu verstellen und folge meinen Gefühlen“, sagte der mit Niederlagen nur schlecht lebende Simeone. Klopp sei ein großartiger Trainer, betonte er. Dasselbe verlautbarte der Deutsche. „Jetzt weiß ich, dass er das nach dem Spiel nicht mag. Also kein Problem.“

Porto ist bei Milan im Einsatz. Die Mailänder haben noch nicht angeschrieben und in drei Partien erst drei Tore erzielt. Mit einem Erfolg über Porto samt einer Niederlage von Atletico an der Anfield Road darf der Seria-A-Vertreter wieder von der K.o.-Phase träumen. „Wir glauben noch daran“, betonte Trainer Stefano Pioli demonstrativ.

Ajax tritt bisher dominant auf. Drei Siege, 11:1 Tore - die Niederländer marschieren durch ihre Gruppe. Zuletzt ging Dortmund in Amsterdam mit 0:4 unter. Die Borussen haben für das Rückspiel nun Wiedergutmachung geplant. Ohne Erling Haaland, der weiter verletzt pausiert. Kassiert Dortmund erneut eine Niederlage, sitzen Sporting Lissabon und Besiktas Istanbul den Deutschen weiter im Nacken. Daran wollte Routinier Mats Hummels aber nicht denken. „Ich bin sehr, sehr sicher, dass wir ein anderes Gesicht zeigen werden. Im Heimspiel werden wir deutlich zeigen, dass wir gewinnen wollen“, sagte der Verteidiger.

Auf David Alaba wartet mit Real Madrid ein Gegner, der um Alles oder Nichts spielt. Schachtar Donezk hat vor dem Antreten in Spanien (18.45 Uhr) nur dann die Chance auf den Aufstieg, wenn dabei Punkte herausschauen. Die Madrilenen hingegen peilen Platz eins an. An der Spitze liegt derzeit (noch) Sheriff Tiraspol. Die Moldawier sind daheim gegen Inter Mailand im Einsatz. Italiens Champion bezwang den Underdog zuletzt im San Siro mit 3:1, schoss die entscheidenden Treffer aber erst nach einer knappen Stunde.


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