Waldbrandeinsatz in Niederösterreich neigt sich dem Ende zu

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Der großangelegte Einsatz zur Bekämpfung des Waldbrandes in Hirschwang in der Marktgemeinde Reichenau a.d. Rax (Bezirk Neunkirchen) hat sich am Samstag in Richtung Ende geneigt. An Ort und Stelle waren 260 Feuerwehrleute, wie Bezirkskommandant Josef Huber zur APA sagte. Geortet und abgelöscht wurden diverse Wärmequellen, weiters stand auch der teilweise Abbau von Einsatzgeräten auf dem Programm.

Hinsichtlich der sogenannten Wärmequellen ergab sich zuletzt eine ordentliche Reduktion: „Wir sind da jetzt schon deutlich unter 30“, rechnete Huber vor. Hauptbetroffen sei die Ostflanke.

Für Samstagmittag stand ein Bilanz-Pressegespräch auf dem Programm. Teilnehmen werden neben LHStv. Stephan Pernkopf (ÖVP) auch Landesfeuerwehrkommandant Dietmar Fahrafellner und Einsatzleiter Huber.

Der Waldbrand war am Montag vergangener Woche ausgebrochen. Das Feuer breitete sich extrem rasch aus - innerhalb von zehn Stunden von fünf auf mehr als 100 Hektar.

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Hinsichtlich der Brandursache gehen die Ermittler weiter von einer „fremden Zündquelle“ aus. Ein Lagerfeuer könnte dabei eine Rolle gespielt haben. Zeugeneinvernahmen werden vorgenommen, Luftbilder ausgewertet, hieß es seitens der Landespolizeidirektion Niederösterreich. Im Laufe der kommenden Tage werden die Ermittler auch immer wieder im betroffenen Waldgebiet unterwegs sein.


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