NÖ Kulturpreise im Zeichen von „Wertschätzung und Respekt“

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Pollack wiederum empfindet den öffentlichen Diskurs in Österreich „jämmerlich“ und „erschreckend“ und fordert „Anständigkeit“ statt einer Mentalität des „hate speech“. Khadem-Missagh sieht die Kunst in gesellschaftlicher Verantwortung, und Regisseurin Viktoria Schubert meint, dass die Liebe zum Theater den jungen Menschen über die Schulen vermittelt werden sollte: „Das Basiswissen fehlt!“

Würdigungspreise (W) und Anerkennungspreise (A) ergingen in den Sparten „Darstellende Kunst“ an Viktoria Schubert (W), Sophie Aujesky und Handicapped Unicorns Niederösterreich (A), „Bildende Kunst“ an Isolde Joham (W), Anne Glassner und Philip Patkowitsch (A), „Literatur“ an Martin Pollack (W), Sandra Gugic und Andrea Winkler (A), „Musik“ an Bijan Khadem-Missagh (W), Lukas Lauermann und Jörg Leichtfried (A), „Erwachsenenbildung“ an Gerhard Floßmann (W), Willkommen - Verein zum Finden einer neuen Heimat und Die Filmchronisten Ötscher:Reich, „Medienkunst“ an Filmclub Drosendorf (W), Kulturverein Film.Kunst.Kino und Andreas Zeugswetter (A), „Volkskultur und Kulturinitiativen“ an Ingeborg Hauser (W), Scheibbser 3er und Villa Kunterbunt (A). Der „Sonderpreis für künstlerische und kulturelle Auseinandersetzungen mit der Menschenwürde“ ging an den Verein Sog. Theater (W) sowie an Sabine Luger und Verena Prenner (A). Die Kulturpreise sind mit je 11.000 Euro (Würdigungspreis) und je 4.000 Euro (Anerkennungspreis) dotiert.

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