Mindestens 58 Tote bei Kämpfen in Gefängnis in Ecuador

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Bei erneuten gewalttätigen Auseinandersetzungen in einem Gefängnis in Ecuador sind Medien zufolge mindestens 58 Häftlinge ums Leben gekommen. Zudem seien in der Haftanstalt Guayas N1 in der Nähe der Hafenstadt Guayaquil mindestens zehn Insassen verletzt worden, berichtete die ecuadorianische Zeitung „El Universo“ unter Berufung auf den Gouverneur der Provinz Guayas des südamerikanischen Landes am Samstag.

Demnach könnten die Zahlen noch steigen. Die Polizei stellte laut „El Universo“ Schusswaffen und Sprengsätze sicher. Eine offizielle Bestätigung lag zunächst nicht vor. Die Polizei Ecuadors hatte am Samstagmorgen auf Twitter geschrieben, dass es in der Haftanstalt Guayas N1 einen Einsatz gebe, um die Ordnung wiederherzustellen und das Gefängnis unter Kontrolle zu bringen.

In Ecuador kam es in den vergangenen Monaten immer wieder zu gewalttätigen Auseinandersetzungen in Gefängnissen. Bei blutigen Bandenkämpfen in der Haftanstalt Guayas N1 waren im September 118 Häftlinge ums Leben gekommen. Es war das bisher schwerste Massaker im ecuadorianischen Strafvollzug.

Im Juli starben bei Krawallen in Haftanstalten in Cotopaxi und Guayaquil insgesamt 21 Menschen. Im Februar waren bei heftigen Zusammenstößen zwischen rivalisierenden Banden in mehreren Gefängnissen 79 Menschen getötet worden.

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