ÖEHV-Männer feiern bei Vierländer-Turnier zweiten Erfolg

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Österreichs Eishockey-Nationalteam der Männer hat die letzte Partie des Vierländer-Turniers in Jesenice gewonnen. Wie schon das 2:3 gegen Belarus und das 3:2 gegen Frankreich stand am Samstag der 2:1-Sieg gegen Gastgeber Slowenien erst nach der Verlängerung fest. Marco Kasper fixierte den zweiten Erfolg der jungen Auswahl von Teamchef Roger Bader mit einem Penalty nach 43 Sekunden der Overtime, nachdem er selbst bei einem Breakaway gefoult worden war.

Die Endplatzierung der Österreicher war noch ausständig. Platz eins machten sich danach Belarus und Frankreich aus, Slowenien beendete das Turnier als Vierter. „Wir hatten in jedem Spiel die Chance zu gewinnen“, sagte Kapitän Bernd Wolf. „Die jungen Spieler haben einen großartigen Job gemacht, wir halten zusammen. Es war eine spaßige Woche.“

Der Teamchef hatte lobende Worte parat: „Wir wurden eigentlich jedes Spiel besser und besser, haben heute sehr geradliniges, vertikales Eishockey gespielt, so wie ich mir das vorstelle. Zudem sind wir sehr gutes Forechecking gefahren“, sagte Bader.

Österreich geriet nach einem torlosen Startdrittel in Unterzahl in Rückstand. Ken Ograjensek von den Graz99ers bezwang Dornbirn-Goalie David Madlener, der wie gegen Belarus das Tor hütete (27.). Die beim Testturnier mit mehreren Debütanten angetretene ÖEHV-Auswahl bewies erneut Comeback-Qualitäten: Felix Maxa vollendete einen Konter durch die Beine von Ljubljana-Goalie Zan Us zum 1:1 (31.).

Danach zeigten die Österreicher gegen die mit vielen Akteuren aus der ICE-Liga angetretenen Slowenen eine taktisch disziplinierte Leistung. Einzelne defensive Nachlässigkeiten gegen Spielende wurden von den Gastgebern, die zuvor Frankreich 2:3 und Belarus 0:3 unterlegen waren, nicht bestraft. In der Overtime war Kasper nach etwas Scheibenglück bei einer Klärungsaktion auf und davon - und der 17-jährige Schweden-Legionär stellte mit einem technisch hochwertig verwandelten Penalty den Sieg sicher.


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