UN-Klimagipfel in Glasgow brachte „historischen“ Kompromiss

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Der UN-Klimagipfel in Glasgow hat mit seinem Abschluss den „historischen“ Kompromiss gebracht, der für viele der Delegierten und der Mehrheit der NGOs vor allem die Enttäuschung ist, für die COP-Präsident Alok Sharma Verständnis äußerte. Zuvor kündigte er zum Endspurt der COP26 einen „Moment der Wahrheit an. Dieser manifestierte sich im kleinsten gemeinsamen Nenner. Mit dem aktuellen Entwurf wird der Pariser Klimavertrag aber zumindest ein abgeschlossenes Regelwerk erhalten.

Die UN-Klimakonferenz hat die Staaten der Welt zudem erstmals dazu aufgefordert, den Ausstieg aus der Kohle einzuleiten. Die am Samstag gebilligte Erklärung von rund 200 Staaten fordert zudem, „ineffiziente“ Subventionen für Öl, Gas und Kohle zu streichen. „Freunde, die Welt beobachtet uns“, hatte Sharma zuvor gewarnt. Er habe von Anfang an gesagt: Entweder werde man gemeinsam zum Erfolg kommen, „oder gemeinsam scheitern“. Gestärkt wurde das 1,5 Grad-Ziel, das trotzdem immer weiter entfernt scheint.

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