Krisentreffen zum „Lockdown für Ungeimpfte“

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Die Regierung berät am Sonntag mit den Bundesländern über Maßnahmen zur Eindämmung der stark steigenden Infektionszahlen. Einen „Lockdown für Ungeimpfte“ hat die Regierung im Vorfeld bereits angekündigt. Er soll am Montag in Kraft treten. Ob es darüber hinaus weitere Maßnahmen geben soll, berät die Regierungsspitze in einer Videokonferenz mit den Ländern am Vormittag. Ergebnisse werden zu Mittag erwartet.

Von den für Montag angekündigten Ausgangsbeschränkungen betroffen sind Personen, die weder über ein gültiges Impfzertifikat verfügen noch nachweisen können, in den letzten 180 Tagen eine Corona-Infektion überwunden zu haben. Schon bisher waren sie von Lokalbesuchen oder vom Zutritt zu Sportanlagen und Friseuren ausgeschlossen. Neu ist für Ungeimpfte nun, dass sie auch beim Einkaufen auf die Versorgung mit Grundgütern des täglichen Lebens beschränkt werden.

Weiterhin möglich bleibt der Gang zum Arzt und zu sonstigen Gesundheitsdienstleistungen oder der Weg zur Impfung. Auch die „Befriedigung religiöser Grundbedürfnisse“ sowie der Weg zur Schule oder Universität wird möglich sein. Kinder unter zwölf Jahren sind von den Beschränkungen gänzlich ausgenommen. Erstgeimpfte können sich mit einem PCR-Test „freitesten“.

Der Ungeimpften-Lockdown muss am Sonntagabend noch vom Hauptausschuss des Nationalrats bestätigt werden und gilt vorerst auf zehn Tage befristet.


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