Hirschbühl gewinnt Parallelrennen in Lech/Zürs vor Raschner

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Christian Hirschbühl hat am Sonntag den Parallelbewerb in Lech/Zürs gewonnen und seinen ersten Weltcupsieg gefeiert. Der 31-jährige Vorarlberger setzte sich im rein österreichischen Finale gegen den Tiroler Dominik Raschner durch, Dritter wurde der Norweger Atle Lie McGrath nach einem Duellerfolg gegen seinen Landsmann Henrik Kristoffersen. Das Rennen fand vor 3.000 Zuschauern statt und war das einzige mit diesem Format in diesem Winter.

Der Qualifikationsschnellste Raschner setzte sich im Achtelfinale gegen den Belgier Armand Marchant durch, im Viertelfinale gegen den Slowenen Stefan Hadalin und im Halbfinale gegen McGrath. Es war für ihn erst der zweite Top-Ten-Rang seiner Karriere, vor einem Jahr war er ebenfalls im Parallelbewerb in Lech/Zürs Neunter. Hirschbühl warf auf dem Weg ins Halbfinale jeweils nach sehenswerten Aufholjagden im Re-Run den Slowenen Zan Kranjec, den Kanadier Trevor Philp und Kristoffersen raus.

Adrian Pertl besiegte in der Runde der 16 den Deutschen Alexander Schmid, musste sich danach aber McGrath geschlagen geben. Nach einem Sieg gegen Hadalin und einer Niederlage gegen Philp wurde er Sechster.

Im Achtelfinale Endstation war für Stefan Brennsteiner, der sich Kristoffersen nur um 2/100 Sekunden geschlagen geben musste. „Im ersten Lauf sind mir ein bisserl die Pferdl durchgegangen, der zweite war sehr gut. Bissl bitter, wenn man das im ersten so weghaut. Ich hätte es fast noch umgedreht, aber ich bin gegen einen relativ starken Gegner gefahren“, sagte Brennsteiner.

Vorjahressieger Alexis Pinturault, Schnellster des ersten Quali-Laufs vor Raschner, beging im zweiten Heat gegen Kristoffersen einen Torfehler. „Mit einem kleinen Fehler ist man zu weit, das ist schade. Parallel ist immer etwas eine Überraschung“, meinte der Franzose, der im Gesamtweltcup wertvolle Zähler liegenließ. Punkte gab es für Thomas Dorner (25.) und Patrick Feurstein (29.), Fabio Gstrein (36.) und Michael Matt (Ausfall) gingen leer aus.


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