CoV-Impfrate in OÖ über zwei Wochenenden mehr als verdoppelt

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Das am Wochenende vom Land Oberösterreich breit angelegte Impfangebot scheint von den Menschen angenommen worden zu sein. Am Samstag und am Sonntag ließen sich insgesamt 32.139 Personen den ersten, zweiten oder dritten Stich geben. Am Wochenende davor waren es mehr als die Hälfte weniger mit 14.492. Konstant hoch blieb die Zahl der Neuinfektionen mit 6.363 Erkrankten.

40 Hausarzt-Ordinationen nahmen an der Impf-Aktion in fast allen Bezirken in Oberösterreich teil, zusätzlich zu den 18 öffentlichen Impfstraßen. Ab Montag startet dazu bis 14. Jänner 2022 die Aktion „“G‘impft gewinnt“, womit eine Impflotterie mit mehr als 1.000 Preisen ausgerollt wird, womit zusätzlich ein Anreiz geschaffen werden soll.

Schon bisher führte bundeslandweit der Bezirk Vöcklabruck mit 3.895 Infizierten (Stand Sonntag 14.30 Uhr). Seit Freitag kletterte die Sieben-Tage-Inzidenz erstmals über die 2.000er-Marke mit 2042,1. Der Hausruckviertler Bezirk lag im Bundesland mit der Inzidenz knapp vor den beiden Innviertlern Schärding (1.958,6) und Braunau (1.941,0), die nach derzeitigem Trend demnächst über die 2.000 klettern werden.

In ganz Oberösterreich lag die Sieben-Tage-Inzidenz bei 1.263,8. Derzeit werden mit Stand Sonntagnachmittag 449 Menschen auf einer Normalstation behandelt, davon sind 60,1 Prozent nicht vollständig immunisiert. 92 Personen wurden auf Intensivstationen behandelt, davon waren 76 nicht vollständig immunisiert, was 82,6 Prozent entspricht. Die Zahl der Todesfälle stieg über das Wochenende auf 1.952.

Nach den immer weiter steigenden Erkrankungsfällen gilt an den Schulen in Oberösterreich ab Montag Risikostufe drei. Das bedeutet, dass Schülerinnen und Schüler, sowie das Lehr- und Verwaltungspersonal an den Oberstufen ab der neunten Schulstufe einen Mund-Nasenschutz im gesamten Schulgebäude tragen müssen. Das Land Oberösterreich stellte dazu knapp eine halbe Million FFP2-Masken zur Verfügung. Gestrichen werden der Unterricht für Externe, Schulveranstaltungen und schulbezogene Veranstaltungen. Konferenzen und Elternsprechtage müssen in digitaler Form stattfinden.


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