Bandscheibenvorfall - Doch Herzog noch mit Olympia-Hoffnung

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Eisschnellläuferin Vanessa Herzog hat wie schon im Frühsommer einen Bandscheibenvorfall erlitten. Die 26-Jährige konnte daher in der vergangenen Woche nicht beim Weltcup-Auftakt in Polen antreten, eine MRT-Untersuchung in Klagenfurt hat am Montag die niederschmetternde Diagnose gebracht. Damit fällt Herzog in dieser Saison für den Weltcup und wegen des Qualifikationsprozederes auch für EM und WM aus. Eine Hoffnung hat Österreichs Sportlerin des Jahres 2019 noch für Olympia.

Demnach erfolgt nun bis zum Jahreswechsel eine Intensiv-Therapie, danach wird die Situation neu bewertet. „Sollten sich die Vorzeichen bessern, dass diese Bandscheibe nicht mehr auf die Nervenwurzel drückt, sich die Bandscheibe zurückbildet, dann würden wir einen Shot bei Olympia versuchen“, erklärte Ehemann, Coach und Manager Thomas Herzog der APA - Austria Presse Agentur. Das Training für 500 und 1.000 m bei den Peking-Spielen würde dann Mitte Jänner aufgenommen werden.

Voraussetzung dafür wäre, dass die von Herzog im bisherigen Saisonverlauf über die beiden Sprintstrecken erbrachten Zeiten zur Qualifikation reichen. Davon gehen die Herzogs aus. Das ist aber derzeit noch weit weg. „Es war ein bisschen ein Schock, weil ich damit nicht gerechnet habe, weil die Schmerzen viel weniger sind als beim ersten Mal“, sagte Vanessa Herzog zur APA. „Wir müssen jetzt damit umgehen und morgen machen wir im Olympia-Zentrum Kärnten den ganzen Therapieplan.“

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