Salzburger Festspiele: Entscheidung über Präsidentschaft

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Das Rennen um die Präsidentschaft der Salzburger Festspiele soll am Mittwoch entschieden werden. Nach dem Hearing der verbliebenen sechs bis acht Kandidatinnen und Kandidaten am Dienstag berät sich Mittwochvormittag das Kuratorium. Die Entscheidung muss einstimmig fallen. Insgesamt haben sich 19 Frauen und 13 Männer um das Amt beworben, das Helga Rabl-Stadler nach 27 Jahren zu Jahresende abgibt. 22 Bewerber kamen aus dem Inland.

Als Favoritin wurde zuletzt wiederholt Salzburgs Landtagspräsidentin Brigitta Pallauf (ÖVP) genannt. Genährt wird diese Spekulation auch durch die Zusammensetzung des Kuratoriums. Vier der fünf stimmberechtigten Mitglieder kommen aus der Volkspartei. Laut Jürgen Meindl, Sektionschef im Kulturministerium und turnusmäßiger Vorsitzender des Kuratoriums, hätten sich erfreulich viele und auch bestens qualifizierte Bewerberinnen und Bewerber mit spannenden Konzepten beworben. Er verwies auch auf die erforderliche Einstimmigkeit.

Das Direktorium der Salzburger Festspiele besteht aktuell aus drei Personen: dem oder der Präsidenten/in, dem künstlerischen Intendanten Markus Hinterhäuser und dem Kaufmännischen Direktor Lukas Crepaz.

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