Sequenzierung von Omikron-Verdachtsfall kann Tage dauern

  • Artikel
  • Diskussion

Nach dem Auftauchen des ersten Verdachtsfalles der Omikron-Variante des Coronavirus in Tirol ist die Probe umgehend zur Sequenzierung an die AGES geschickt worden. „Das Ergebnis wird in den nächsten Tagen vorliegen“, hieß es seitens des Gesundheitsministeriums. „Die WHO hat die neue Omikron-Variante als besorgniserregend eingestuft. Wir wissen aber noch nicht, inwiefern sie das Pandemiegeschehen beeinflussen wird“, sagte Gesundheitsminister Wolfgang Mückstein (Grüne).

Umso wichtiger sei es, wie Mückstein am Sonntag auf APA-Anfrage betonte, „jetzt vorsichtig zu sein und die Schutzmaßnahmen einzuhalten“. „Ich wiederhole daher meinen Aufruf an Reiserückkehrerinnen und -rückkehrer aus dem südlichen Afrika, die vor Inkrafttreten der neuen Einreiseregeln Samstag, 0.00, nach Österreich gekommen sind: Melden Sie sich bitte bei der AGES und folgen Sie den Anweisungen zur behördlichen PCR-Testung. Bitte begeben Sie sich zudem für mindestens fünf Tage in freiwillige Heimquarantäne“, so der Gesundheitsminister.

geschickt werden. Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen der AGES melden sich daraufhin mit Informationen zur behördlichen PCR-Testung. Die Proben werden in Folge auf Virusvarianten untersucht.

Seit Freitag sind laut dem Ministerium rund 400 Anrufe von Reiserückkehrern oder deren Angehörigen eingegangen. Die Hotline ist von 9.00 bis 18.00 Uhr besetzt, bei Stoßzeiten kann es zu Wartezeiten kommen.

registrieren, bei Einreise ein aktuelles, negatives PCR-Testergebnis vorweisen und unverzüglich eine zehntägige Quarantäne antreten. Diese kann mit einem neuerlichen negativen PCR-Test ab Tag fünf beendet werden. „Die Einhaltung der Quarantäne wird stichprobenartig kontrolliert“, so das Ministerium.

„Der aktuelle Lockdown ist eine Notmaßnahme, um die vierte Corona-Welle zu brechen. Die dadurch erreichte Kontaktreduktion hilft uns aber auch im Kampf gegen die Omicron-Variante. Eines ist aber klar: Impfen, impfen, impfen bleibt der einzige Weg aus der Pandemie. Nur mit einer hohen Durchimpfungsrate sind wir gut gegen das Coronavirus geschützt. Sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Ihrer Ärztin und lassen Sie sich bitte impfen“, appellierte Mückstein.


Kommentieren


Schlagworte