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Ein Toter und Verletzte bei Lawinenabgang in Salzburg

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Bei einem Lawinenabgang auf der Lackenspitze bei Tweng im Salzburger Lungau sind am Samstag drei Skitourengeher verschüttet worden. Einer konnte nur noch tot geborgen werden. Ein weiterer verschütteter Tourengeher musste reanimiert werden und wurde schwer verletzt mit dem Hubschrauber ins Krankenhaus Klagenfurt geflogen, sagte der Einsatzleiter des Roten Kreuzes, Anton Schilcher, im Gespräch mit der APA.

Der dritte Verschüttete wurde gegen 17.30 Uhr von den Bergrettern ausgegraben. Über seinen Gesundheitszustand war zunächst noch nichts bekannt. Zwei weitere Verletzte, die jedoch nicht verschüttet waren, sind mit der Rettung ins Krankenhaus Tamsweg gebracht worden. Die Lawine dürfte am frühen Nachmittag abgegangen sein. Die Einsatzkräfte wurden um 13.45 Uhr alarmiert. Betroffen war eine Gruppe von elf Tourengehern unter 30 Jahren aus dem Pongau, dem Ennstal und Oberösterreich. Die jungen Tourengeher seien gut ausgerüstet gewesen, sagt der Einsatzleiter.

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Fünf Hubschrauber, die Bergrettung und das Rote Kreuz sind im Einsatz. Das Gemeindegebäude Tweng wurde zum Einsatzzentrum umfunktioniert. Ein Kriseninterventionsteam betreute die unverletzten Tourengeher aus der Gruppe.

In dem Gebiet galt am Samstag oberhalb der Waldgrenze Lawinenwarnstufe 3 (erheblich). Der Wind dürfte Triebschneemengen zusammengetragen haben, die als leicht auslösbar galten.


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