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Demos an Stränden von Kapstadt gegen Öl-Erkundungen

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Hunderte Demonstranten haben am Sonntag gegen die Erkundung von Öl- und Gasvorkommen vor der südafrikanischen Küste durch den Energieriesen Shell protestiert. Bei Kundgebungen an den Stränden von Kapstadt und Port Elizabeth forderten sie eine Beendigung des Projekts und riefen zum Boykott von Shell-Tankstellen auf. Sie warfen dem Konzern vor, mit seinen Suchmethoden die Meerestiere zu gefährden.

Shell will an Südafrikas Wild Coast mit seismischen Wellen, die von Luftkanonen auf Schiffen ausgesandt werden, die Struktur des Meeresbodens analysieren, um mögliche Rohstoffvorkommen aufzuspüren. Nach Einschätzung von Umweltschützern beeinträchtigt dieses Verfahren das Verhalten und die Fortpflanzung von Walen und anderen Lebewesen im Meer, die stark auf ihren Hörsinn angewiesen sind. Ein Eilantrag gegen die Erkundungen war am Freitag vor Gericht gescheitert.

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Die Wild Coast, die mehrere Natur- und Meeresschutzgebiete umfasst, erstreckt sich über rund 300 Kilometer an der Ostküste Südafrikas am Indischen Ozean. Shell will dort in den kommenden vier bis fünf Monaten auf einer Fläche von rund 6.000 Quadratkilometern Erkundungen vornehmen. Das Unternehmen hat zugesagt, Auswirkungen auf die dort lebenden Tiere nach Möglichkeit „zu verhindern oder zu minimieren“.

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