Schuldeneintreiber verletzten zwei Männer in Ried schwer

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Schuldeneintreiber haben am Samstag in einer Arbeiterunterkunft in Ried im Innkreis zwei Männer schwer misshandelt und verletzt: Einer bekam eine Bratpfanne auf den Kopf, einem anderen wurde ein Stück des Ohres abgebissen. Die Bilanz: Die beiden landeten im Spital, drei der vier Angreifer sind in Haft, der vierte wird auf freiem Fuß angezeigt, berichtete die Polizei am Montag.

Die vier Rumänen, die bei einem 27-jährigen Landsmann Schulden eintreiben wollten, kamen zu ihm in dessen Unterkunft. Sie redeten nicht lange herum, sondern gingen gleich auf den Arbeiter los. Einer warf ihn gegen die Wand, ein anderer zog dem am Boden liegenden, bereits stark blutenden Verletzten dann eins mit einer Pfanne über. Als der Zimmerkollege des 27-Jährigen dazwischengehen wollte, wurde er geschlagen und getreten, schließlich biss ihm einer ein Stück des Ohres ab.

Zwei weitere Männer, die ebenfalls Zeugen der Prügelei wurden, wurden mit Drohungen so weit eingeschüchtert, dass sie sich nicht mehr einzumischen wagten. Als schließlich die Polizei kam, klickten für einen Angreifer sofort die Handschellen, für zwei seiner Komplizen wenig später im Zuge einer Fahndung. Drei der vier Schuldeneintreiber sind in Haft, auch der vierte wird angezeigt. Der schwer verletzte 27-Jährige und sein Zimmerkollege landeten im Spital.


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